Die Großmeisterin hat dankend abgelehnt. Judit Polgár, mehrmalige Siegerin der Schacholympiade und wohl beste Schachspielerin aller Zeiten, erklärte, sie fühle sich der Verantwortung nicht gewachsen, die der neue ungarische Premier Péter Magyar für sie vorgesehen hatte: nämlich der, wie sie es selber formulierte, „eine gespaltene Nation zu einen“. Die Absage ist zweifellos ein Rückschlag für Magyar – aber keiner, der sein Vorgehen grundsätzlich infrage stellen würde.
Ungarns schwieriger Weg zurück zur Demokratie
Premier Magyar baut wieder die Demokratie in Ungarn auf. Die Absage seiner Wunschkandidatin Polgár zeigt aber, wie gespalten das Land ist.






