Stand: 22.07.2026 • 06:23 Uhr
Die Londoner Polizei preist ihre Erfahrungen mit automatisierter Gesichtserkennung. Mehr als 2000 Gesuchte seien mit ihrer Hilfe festgenommen worden. Nun soll das Projekt ausgerollt werden.Datenschützer sind erschrocken.
Auf dem breiten Bürgersteig des Sloane Square im Londoner Stadtteil Chelsea steht ein roter Lieferwagen. Auf dem Dach: Überwachungskameras. Gleich um die Ecke: ein Gerüst mit weiteren Kameras. Vor dem Van stehen einige uniformierte Polizisten.
Hier, in dieser Einkaufsstraße, ist viel los. Die Kameras scannen die Gesichter der Passanten, eine Software gleicht die Bilder direkt mit einer Datenbank ab, in der Personen registriert sind, die gesucht werden. Gibt es einen Alarm, erscheint ein Bild auf den Mobiltelefonen der Einsatzkräfte. Festnahmen gibt es fast täglich.
Geschätzt bis zu einer Million staatliche und private Überwachungskameras gibt es in London. Nun soll auch die Gesichtserkennung ausgeweitet werden.







