PfadnavigationHomeSportOlaf TufteOlympiasieger bewusstlos auf seinem Hof gefunden – wenig später ist er totStand: 04:42 UhrLesedauer: 2 MinutenOlaf Tufte bei den Olympischen Spielen 2012 in LondonQuelle: Getty Images/Harry HowOlaf Tufte ist der erfolgreichste Ruderer Norwegens, gewann zweimal Olympia-Gold im Einer. Nun ist er im Alter von 50 Jahren gestorben. Tufte wurde auf seinem Hof gefunden – die Rettungsmaßnahmen blieben erfolglos.Die norwegische Sport-Welt trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes: Der zweimalige Einer-Olympiasieger Olaf Tufte ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Dies berichteten norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung seiner Familie. Den Angaben zufolge soll Tufte bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden sein. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalkrankenhaus in Oslo. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.Die Nachricht löste in Norwegen unter Sportlern und Politikern große Betroffenheit aus. „Tufte hat unserem Land unzählige Momente der Freude am Sport geschenkt. Er war einer der größten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein großes Vorbild. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre.Tufte hatte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und 2008 in Peking Gold gewonnen und war außerdem 2001 und 2003 Weltmeister im Einer geworden. Auch im höheren Alter war er noch erfolgreich: Mit 40 Jahren feierte der Ruderer 2016 in Rio de Janeiro mit Olympia-Bronze im Doppelzweier seine letzte Medaille. Fünf Jahre später belegte er mit 45 Jahren bei den Olympischen Spielen in Tokio im Doppelvierer den neunten Platz.Noch am vergangenen Freitag habe Tufte Talente trainiert, die Norwegen in wenigen Tagen bei den Ruder-Europameisterschaften vertreten sollten, sagte Frank Ove Reite, Präsident des norwegischen Ruderverbandes. „Olaf war ein großartiger Familienvater, Mensch und Sportler. Wir müssen das erst begreifen – es ist ein Schock für den gesamten norwegischen Rudersport. Dafür gibt es keine Worte.“dpa/luwi