Immer mehr und vor allem junge Menschen sterben wegen Drogenmissbrauch. Eine Gedenkveranstaltung in Berlin fordert mehr Prävention, weniger Repression.
Etwa 100 Menschen haben sich am Oranienplatz zum Gedenken an die 300 Drogentoten 2025 in Berlin versammelt
Luzie Fuhrmann
Wenige Gehminuten vom Kotti haben sich am Oranienplatz rund 100 Leute zum Gedenken versammelt. „Das Kottbusser Tor zeigt wie kaum ein anderer Ort, was öffentlicher Raum in dieser Stadt bedeuten kann: Zuflucht, Konflikt, Unsichtbarkeit, Solidarität – und eben viel zu oft auch Verlust“, leitet Marc Seidel seinen Redebeitrag ein.
Seidel spricht für die Selbstvertretungsgruppe Junkies, Ehemalige und Substituierte (JES e. V.) anlässlich des internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebrauchende. Zu der Veranstaltung aufgerufen hatte ein Aktionsbündnis aus Vereinen der Drogensuchthilfe.











