Nach dem Tod eines 42-jährigen Marokkaners bei einer Verhaftung kommt es in Bologna zu Straßenschlachten. Die extreme Rechte versucht das zu nutzen.
Auf Distanz: Protestierende treffen am Montag Abend in Bologna auf die Polizei
Guido Calamosca/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Der Tod des Marokkaners Abderrahim Fakir erschüttert Italien. Am Sonntagvormittag waren zwei Polizeibeamte nach Pilastro ausgerückt, einem Außenviertel von Bologna, um den 42-Jährigen festzunehmen, doch am Ende der Festnahme lag der gefesselte Mann leblos auf dem Asphalt.
Anwohner hatten die Polizei gerufen, weil Fakir im Innenhof eines Wohnkomplexes randalierte, weil er immer wieder gegen die Garagentore schlug und dabei „Hilfe! Hilfe! Sie wollen mich umbringen!“ rief. Erkennbar war er in einem psychischen Ausnahmezustand. Die Polizei setzte nach Zeugenaussagen zunächst Pfefferspray ein, brachte den Mann dann zu Boden.










