In Berlin starben 2025 wieder mehr Menschen, als Kinder geboren wurden. In Brandenburg ist es der stärkste „natürliche Bevölkerungsrückgang“ seit der Wende.

Es wird zu wenig geboren, nicht nur in Berlin und Brandenburg (hier Archivfoto aus Seligenstadt von 2006

picture-alliance/ dpa | Frank May

dpa | In Berlin und Brandenburg hat es im vergangenen Jahr erneut einen deutlichen Sterbeüberschuss gegeben. In der Hauptstadt kamen insgesamt 33.230 Kinder zur Welt, während 37.575 Menschen starben: ein Sterbeüberschuss von 4.345 Personen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte. In Brandenburg starben den Angaben zufolge 35.743 Personen bei weniger als halb so vielen Geburten (14.495). Das sei der stärkste seit 1990 verzeichnete natürliche Bevölkerungsrückgang, schrieb die Behörde.

Mit durchschnittlich 1,18 Kindern pro Frau (2024: 1,20) hat die Geburtenziffer in Berlin 2025 laut Statistik den niedrigsten Stand seit 2003 erreicht. Damit lag sie deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 1,31 Kindern je Frau. Die Geburtenziffer bei ausländischen Frauen (1,56) war dabei höher als die bei Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit (1,01). In Brandenburg wurden im gleichen Zeitraum durchschnittlich 1,3 Kinder pro Frau geboren. 2024 waren es noch 1,33.