Seit sieben Jahren können Mercedes-Kunden, denen ein Standard-GLS zu profan erscheint, das große SUV auch als Maybach bestellen. Mit einer gründlichen Überarbeitung geht der Mercedes-Maybach GLS 680 in die Verlängerung – zunächst in China, mit minimaler Verzögerung dann auch in den USA und Europa. Damit sind die Hauptmärkte abgesteckt, weitere folgen. Verändert wurden Design und Technik.
Brett fährt aus
Auch in diesem Mercedes zieht ein beleuchteter Kühlergrill ein, hier noch ergänzt um einen illuminierten Schriftzug. Das 23-Zoll-Schmiederad bekommt in der Mitte einen stets aufrecht stehenden Stern. Sobald eine Tür geöffnet wird, fährt innerhalb von einer Sekunde ein Trittbrett heraus – hoffentlich mit Erfassung eventuell im Weg stehender Schienenbeine, was ich Mercedes-Entwicklern ohne weiteres zutraue. Wer mag, kann das SUV auch mit einer Zweifarb-Lackierung ordern.
Im Innenraum gibt es eine neue Lederfarbe, andere Zierelemente und eine verbesserte Massage. Da die Zielgruppe des Maybach-GLS zum erheblichen Teil in der zweiten Reihe sitzt, wurde dort noch eine Wadenmassage nachgereicht. Auf den konzernintern aktuellen Stand wurde das Infotainmentsystem gesetzt. Außerdem kann der GLS künftig im urbanen Umfeld mit dem MB.DRIVE ASSIST PRO gemäß Level 2++ fahren. Wir konnten uns das in einem CLA vorab ansehen. Es funktioniert bereits so gut, dass der Fahrer leicht vergessen könnte, dass er immer in der Verantwortung bleibt.










