PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSonntagsfrageUnion fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 – AfD in Umfrage so weit vorne wie nie zuvorStand: 13:35 UhrLesedauer: 3 MinutenBundeskanzler Friedrich Merz (CDU)Quelle: AFP/TOBIAS SCHWARZDer Abwärtstrend der regierenden CDU/CSU in den Umfragen hält an. Die AfD baut ihren Vorsprung in der Sonntagsfrage von Insa weiter aus. Der Koalitionspartner SPD schließt zu den Grünen auf.Die Union von Bundeskanzler Friedrich Merz verliert in der neuesten Wahlumfrage von Insa einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und kommt nur noch auf 20,5 Prozent. Das ist der niedrigste von Insa in dieser Umfrage gemessene Wert seit November 2021.Die AfD legt einen halben Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zu und kommt auf 29 Prozent. Damit ist auch der Abstand zwischen Union und AfD mit 8,5 Prozentpunkten so groß wie nie zuvor in einer Sonntagsfrage von Insa.Auch die SPD von Vizekanzler Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas verbessert sich leicht und kommt mit einem Plus von einem halben Prozentpunkt nun auf 13 Prozent. Damit liegen die Sozialdemokraten gleichauf mit den Grünen, deren Wert stabil bleibt.Lesen Sie auchDie Linke bleibt ebenfalls unverändert bei 10,5 Prozent. Leicht zulegen im Vergleich zur Vorwoche konnte die FDP – sie käme derzeit auf 4,5 Prozent, 0,5 Punkte mehr. Das BSW verliert leicht und kommt auf 3,5 Prozent. Beide Parteien wären demnach nach wie vor nicht im Deutschen Bundestag vertreten.Die schwarz-rote Koalition kommt somit auf 33,5 Prozent – fast 12 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl im Februar 2025. Eine Koalition aus CDU/CSU und AfD käme auf 49,5 Prozent. Ein Linksbündnis aus SPD, Grünen und Linken auf 36,5 Prozent.Lesen Sie auchDie Insa-Umfrage im ÜberblickAfD: 29 Prozent (+0,5)Union: 20,5 Prozent (-1)Grüne: 13 Prozent (unverändert)SPD: 13 Prozent (+0,5)Linke: 10 Prozent (unverändert)FDP: 4,5 Prozent (+0,5)BSW: 3,5 Prozent (-0,5)Sonstige: 6 Prozent (unverändert)Die Umfrage wurde vom 17.07. bis 20.07. durchgeführt und fiel damit zeitlich zusammen mit der Debatte um den mittlerweile zurückgetretenen Fraktionsvorsitzenden der Union, Jens Spahn, und dessen Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft in den USA.So fiel Spahn auch im Politikerranking von Insa auf den letzten Platz ab. Er verlor einen Rang und steht nun auf Position 20. Zudem wurden die Teilnehmer der Umfrage auch explizit nach ihrer Meinung zu Spahn befragt. Demnach hielten ihn 69 Prozent für unglaubwürdig.AfD-Chefin Alice Weidel verbesserte sich demgegenüber auf Platz vier. FDP-Chef Wolfgang Kubicki machte zwei Plätze gut und liegt nun auf Rang sieben.Das Politikerranking von Insa im Überblick:Boris Pistorius (SPD) – 4,9 PunkteCem Özdemir (Grüne) – 4,3 PunkteHendrik Wüst (CDU) – 4,0 PunkteAlice Weidel (AfD) – 3,9 PunkteMarkus Söder (CSU) – 3,9 PunkteAlexander Dobrindt (CSU) – 3,8 PunkteWolfgang Kubicki (FDP) – 3,8 PunkteJulia Klöckner (CDU) – 3,7 PunkteSahra Wagenknecht (BSW) – 3,7 PunkteHeidi Reichinnek (Linke) – 3,6 PunkteLars Klingbeil (SPD) – 3,6 PunkteCarsten Linnemann (CDU) – 3,6 PunkteKatharine Dröge (Grüne) – 3,5 PunkteInes Schwerdtner (Linke) – 3,5 PunkteTino Chrupalla (AfD) – 3,5 PunkteFranziska Brantner (Grüne) – 3,5 PunkteBärbel Bas (SPD)– 3,3 PunkteKatherina Reiche (CDU) – 3,2 PunkteFriedrich Merz (CDU) – 2,7 PunkteJens Spahn (CDU) – 2,5 PunkteFür die Sonntagsfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa insgesamt 2005 wahlberechtigte Bürger per Online-Tool. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.lfb
Umfrage: Union fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 – AfD so weit vorne wie nie zuvor - WELT
Der Abwärtstrend der regierenden CDU/CSU in den Umfragen hält an. Die AfD baut ihren Vorsprung in der Sonntagsfrage von Insa weiter aus. Der Koalitionspartner SPD schließt zu den Grünen auf.






