Stand: 21.07.2026 • 12:41 Uhr
Dieses Jahr könnte wieder ein Rekordjahr für Wald- und Flächenbrände werden. Zuständig für die Bekämpfung sind Länder und Kommunen - aber manche überfordert das. Was tut der Bund, um zu unterstützen? Und reicht das?
Von Katrin Aue, ARD-Hauptstadtstudio
Oft helfen nur noch Löschhubschrauber gegen Wald- und Flächenbrände. Vergangenes Jahr sind in Deutschland gut 2.600 Hektar Wald abgebrannt, das ist etwa die Größe der Insel Norderney. Und auch in diesem Jahr brennt die trockene Vegetation wie Zunder - Ende Juni etwa in der sächsischen Gohrischheide. Dort hat - wie vielerorts - alte Munition im Boden die Arbeiten erschwert.
Mirko Pollmer, Bürgermeister der Gemeinde Zeithain, überschlägt die Kosten im MDR. Er kommt auf eine halbe Million Euro - zum Beispiel für Mieten für spezielle Fahrzeuge oder Verdienstausfälle der Einsatzkräfte. "Die Kommunen sind am Limit", sagt er. Jährlich so eine Entwicklung, das könne eine kleine Gemeinde wie Zeithain nicht jedes Jahr stemmen. Zumal mit der Erderwärmung das Risiko für Waldbrände weiter steigt.










