PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsAb 2028 kostet StreckeBritische E-Auto-SteuerStand: 21.07.2026Lesedauer: 3 MinutenAb 2028 müssen E-Fahrer in Großbritannien eine Zusatzsteuer pro gefahrenen Kilometer entrichtenQuelle: KiaDie E-Mobilität nimmt Fahrt auf und lässt die Einnahmen aus der Spritsteuer schmelzen. Doch künftig sollen auch E-Fahrer ihren Beitrag leisten. Großbritannien zeigt, wie das funktionieren kann.SP-X/London. Großbritannien ebnet den Weg für eine kilometerabhängige Straßenabgabe auf Elektroautos. Wie aus einer kürzlich veröffentlichten Antwort des Finanzministeriums auf eine öffentliche Konsultation hervorgeht, soll die bereits zuvor angekündigte Electric Vehicle Excise Duty (eVED) wie geplant im April 2028 eingeführt werden. Mit der neuen Abgabe sollen Nutzer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden künftig einen Ausgleichsbeitrag zu den sinkenden Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer leisten.

Nach Einschätzung der britischen Regierung könnten diese infolge der rasant fortschreitenden Elektrifizierung des Straßenverkehrs bis 2050 nahezu vollständig wegbrechen. Während Fahrer von Benzin- und Dieselfahrzeugen über die Kraftstoffsteuer abhängig von ihrer Fahrleistung zum Steueraufkommen beitragen, sollen E-Autofahrer künftig in ähnlicher Weise nutzungsabhängig zur Kasse gebeten werden. Gleichzeitig betont die Regierung, dass Elektroautos steuerlich deutlich günstiger gestellt bleiben als vergleichbare Verbrenner.