Niedersachsen will zehn Prozent der Nordseeküste als fischereifreies Gebiet ausweisen und folgt damit EU-Vorgaben. Reicht nicht, kritisiert der WWF.
Soll künftig nicht mehr überall sein Netz aushängen dürfen: Krabbenkutter auf Fangfahrt
Ingo Wagner/dpa
Keine Fischerei mehr in den Gewässern vor Borkum, im Wattenmeer um die Blaue Jade vor Wangerooge sowie in Teilen des Jadebusens: Diese und andere Gebiete im Nationalpark Wattenmeer hat die Landesregierung Niedersachsen als zukünftige Schutzgebiete ausgewählt. Damit folgt sie Vorgaben der EU, die insgesamt 10 Prozent der Meeresgebiete in der EU unter Schutz stellen will.
Am Dienstag soll dazu ein Fischereidialog stattfinden. Zu diesem sind Vertreter*innen der Krabben- und Miesmuschelfischerei sowie der Umweltschutzverbände eingeladen, um mit der Landesregierung über die Ausgestaltung der Schutzgebiete zu diskutieren.







