Südamerikas Fußball-Präsident Alejandro Domínguez hat seine Position in der Diskussion um die erneute Vergrößerung des Teilnehmerfeldes bei der kommenden Weltmeisterschaft bekräftigt. „Das nächste Spiel findet zu Hause statt!“, schrieb der Boss des Kontinentalverbandes Conmebol bei X: „2030 steht die Weltmeisterschaft in Uruguay, Argentinien und Paraguay an – eine großartige Gelegenheit für den Fußball, das hundertjährige Jubiläum der Weltmeisterschaft mit einem Turnier mit 64 Mannschaften zu feiern.» Im Hoheitsgebiet der südamerikanischen Konföderation soll es 2030 jeweils ein Auftaktspiel in Uruguay (Montevideo), dem Gastgeber der ersten WM vor dann hundert Jahren (1930) geben, zudem in Argentinien (Buenos Aires) und Paraguay (Asunción). Danach soll der größte Teil des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko weitergehen. Derzeit ist die Endrunde vom 8. Juni bis 21. Juli geplant und wäre mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.Die Diskussion um eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino während der am Sonntag zu Ende gegangenen WM entfacht. Es sei ein Thema, über das man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“. Mit 48 Teilnehmern war das jüngste Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bereits um 16 Mannschaften aufgestockt worden. (dpa)Sein Platzverweis und das WM-Aus im Viertelfinale gegen Argentinien hat den Schweizer Breel Embolo lange beschäftigt. Nun meldete sich der ehemalige Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach bei Instagram erstmals zu Wort: „Es gibt immer noch keine Worte, um die Enttäuschung zu beschreiben, die ich empfinde.“ Er habe einige Zeit gebraucht, um die Niederlage zu verarbeiten. Der 29-jährige Embolo hatte im Spiel in Kansas City gegen Lionel Messi und Co. die Gelb-Rote Karte gesehen und war danach auf dem Platz hemmungslos in Tränen ausgebrochen. Erst wurde Embolo für ein Foulspiel verwarnt. Nach einer klaren Schwalbe, die aber erst durch den Videobeweis auffiel, sah er in der 72. Minute die zweite Gelbe die Karte, die zum Platzverweis führte. Die Schweizer verloren letztlich in Unterzahl gegen die Argentinier mit 1:3 nach Verlängerung und schieden aus. „Diese Niederlage tut weh, aber sie wird uns nicht definieren“, schrieb Embolo weiter. Die Schweiz verdiene großartige Momente. „Wir werden weiterkämpfen, um sie euch zu bescheren. Wir werden stärker zurückkommen. Die Schweiz wird stärker zurückkommen.“ (dpa)Die kleine „Fehde“ zwischen Marc Cucurella und Erling Haaland ist um ein Kapitel reicher. Der Spanier ließ es sich nicht nehmen, auch beim Empfang des neuen Fußball-Weltmeisters in Madrid sein kurzes Lied über den norwegischen Superstar zum Besten zu geben. „Haaland zittert“, rief Cucurella auf der Bühne ins Mikrofon, und die Fans antworteten wie gewünscht: „Denn Cucurella kommt!“Cucurella hatte das Lied in einer etwas längeren Version ("Cucurella isst Paella, Cucurella trinkt Estrella. Haaland zittert, weil Cucurella kommt.") schon nach dem EM-Triumph 2024 auf der Bühne gesungen. Damals antwortete Manchester Citys Torjäger Haaland nur einen Monat später mit einem Treffer im ersten Aufeinandertreffen. „Cucurella ist ein lustiger Mann. In der vergangenen Saison hat er mich nach meinem Trikot gefragt und in diesem Sommer singt er ein Lied über mich. Mir ist das ziemlich egal“, sagte Haaland anschließend.Cucurella hatte daraufhin erklärt, der Song sei auch eine Verneigung vor Haaland. „Wenn ein Song über jemanden gesungen wird, dann liegt das daran, dass derjenige ein Topspieler oder ein Weltstar ist. Der Name eines unbekannten Spielers würde nicht benutzt werden“, sagte der damalige Chelsea-Profi.Cucurella betonte damals, dass er seine Aktion nicht bereue und das Lied wieder singen würde - nun ließ er Taten folgen. In Norwegen wurde das durchaus zur Kenntnis genommen. „Cucurella singt über Haaland - schon wieder“, hieß es in einer Überschrift auf der Homepage des TV-Senders NRK. (sid)Vanessa AngermannOhne ihren Superstar Lionel Messi ist die argentinische Nationalmannschaft am internationalen Flughafen von Buenos Aires angekommen. Wie lokale Medien übereinstimmend berichteten, flog Messi nach dem Endspiel zunächst nach Miami. Anschließend plant Messi demnach, für einige Tage in seine argentinische Heimatstadt Rosario zu reisen.Die argentinische Regierung bereitete der Mannschaft von Trainer Lionel Scaloni derweil einen „protokollarischen Empfang“ am Flughafen mit rotem Teppich und Ehrenformation. Die Staatsführung schickte aber bewusst keine hochrangigen Vertreter. Präsident Javier Milei hatte im Vorfeld gesagt, dass sich die Politik das Fußballfest nicht aneignen dürfe.Als die Mannschaft das Flugzeug verließ, stimmte die Kapelle eines Regiments das Lied „Muchachos, Ahora Nos Volvimos a Ilusionar“ («Leute, jetzt haben wir wieder Hoffnung») an. Der Ohrwurm hatte sich im Laufe der WM 2022 in Qatar zur inoffiziellen Hymne der Albiceleste entwickelt. Anschließend ging es im Teambus weiter zum nahegelegenen Trainingsgelände des Fußballverbands AFA in Ezeiza. Am Straßenrand warteten zahlreiche Fans trotz Regens.Robert DikomeitWegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky.Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte der Argentinier am Rande eines Platzverweises gestanden.Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.Spaniens König hat die Fußball-Weltmeister in der Heimat mit großen Worten empfangen. „Es war ein epischer Triumph. Ihr seid eine außergewöhnliche und legendäre Mannschaft, die einen festen Platz in der Geschichte unseres Fußballs einnimmt“, sagte Felipe IV. in seiner Rede am Montag im Königspalast La Zarzuela am Stadtrand von Madrid.Gemeinsam feierten König Felipe IV., Königin Letizia und die Prinzessinnen Leonor und Sofía mit der Mannschaft um Siegtorschütze Ferran Torres, Jungstar Lamine Yamal und Rodri sowie dem goldenen Pokal. „Campeones, Campeones“ hallte über den Wohnsitz der Königsfamilie, ehe die Weltmeister weiter zu Ministerpräsident Pedro Sánchez in dessen Regierungssitz reisten.„Wenn unsere Nationalmannschaft spielt, spielen wir alle mit“, sagte Felipe IV., der das 1:0 nach Verlängerung über Argentinien live im Stadion verfolgt hatte: „Und indem ihr gewonnen habt, habt ihr für ganz Spanien gewonnen. Dank euch ist Spanien wieder Fußball-Weltmeister, heute sind wir die amtierenden Weltmeister und Weltmeisterinnen.“Die Spanier waren mit einiger Verspätung am Montagnachmittag um 14.33 Uhr am Flughafen in Madrid-Barajas gelandet. Nach dem Halt beim Ministerpräsident starten die neuen Titelträger vom Moncloa-Palast in einem Doppeldeckerbus zu einer Triumph-Parade entlang der Hauptverkehrsstraßen Madrids bis hin zum berühmten Cibeles-Brunnen. Es werden Millionen Fans erwartet. (sid)Rudi Garcia ist nicht länger Trainer der belgischen Fußball-Nationalmannschaft. Wie der Verband RBFA am Montag mitteilte, wird der zum 31. Juli auslaufende Vertrag des Franzosen nicht verlängert. Belgien war im WM-Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien ausgeschieden (1:2).Medienberichten zufolge wird Mark van Bommel als sein Nachfolger gehandelt, der frühere Bayern-Star trainierte bis 2024 den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen.„Wie haben entschieden, die gemeinsame Reise der vergangenen 18 Monate nicht zu verlängern. Ich übergebe Belgien unter den besten acht Mannschaften der Welt“, sagte Garcia: „Ich wünsche Belgien allen Erfolg für die Fortsetzung des Generationenwechsels, dessen Einleitung ich mit Stolz mitgestalten durfte.“Garcia (62) war im Februar 2025 als Nachfolger von Domenico Tedesco angetreten, er hat Belgien für 20 Länderspiele begleitet und die Roten Teufel erfolgreich durch die WM-Qualifikation sowie die Nations-League-Playoffs geführt.Garcia habe „zweifellos eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Neuausrichtung gespielt“, sagte Vincent Mannaert, Sportdirektor Belgiens: „Insbesondere dank seines Engagements und seiner Erfahrung konnten der Teamzusammenhalt wiederhergestellt und ein starkes Ergebnis bei der jüngsten FIFA-Weltmeisterschaft erzielt werden.“ (sid) Der Weltmeister ist mit dem goldenen Pokal im Gepäck in der Heimat gelandet – allerdings mit erheblicher Verspätung. Mehr als eineinhalb Stunden später als geplant kam der Siegerflieger der Spanier am Montagnachmittag um 14.33 Uhr am Flughafen in Madrid-Barajas an. Dort warteten nach dem umjubelten 1:0 n.V. der Furia Roja gegen Argentinien bereits seit den frühen Morgenstunden viele Fans auf ihre Helden um Siegtorschütze Ferran Torres, Jungstar Lamine Yamal und Kapitän Rodri.Die Ankunft am Terminal war der Auftakt eines Feier-Marathons in der spanischen Hauptstadt. Im Zentrum von Madrid wurden nach Behördenangaben am Montag bis zu einer Million Menschen erwartet.Vom Flughafen geht es für das Team von Trainer Luis de la Fuente erst einmal in den Königspalast La Zarzuela am Stadtrand von Madrid, wo ein Empfang bei König Felipe VI. anstand. Felipe war bereits beim Finale im MetLife-Stadium in New Jersey dabei gewesen. Danach sollten die Spanier gegen 18.00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez in dessen Regierungssitz begrüßt werden.Vom Moncloa-Palast starten die neuen Titelträger dann in einem Doppeldeckerbus zu einer Triumph-Parade entlang der Hauptverkehrsstraßen Madrids bis hin zum berühmten Cibeles-Brunnen – geplante Ankunft: 21.00 Uhr. Dort feiern traditionell die Nationalteams und Real Madrid ihre Triumphe. Auf einer eigens errichteten Bühne zeigen sich die Stars ihren Anhängern.Zur Bewältigung des Andrangs sind zusätzliche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen geplant, teilten die Behörden mit. Insgesamt werden 2050 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil im Einsatz sein. (sid) Nach einem ungleichen WM-Finale sind sich Experten einig, dass spielstarke Spanier gegen destruktive Argentinier verdient den Titel holten. „Der Fußball hat gewonnen“, schrieb der frühere DFB-Weltmeister Toni Kroos bei X. Der englische Ex-Stürmerstar Alan Shearer sagte in der BBC: „Zweifellos hat das richtige Team gesiegt.“ Nur die Spanier hätten Interesse an Ballbesitz gehabt und daran, sich Torchancen zu erspielen. „Das ist ein Ergebnis für den Fußball, so wie sie gespielt haben. Spanien hat es verdient.“Der Europameister rang den WM-Titelverteidiger nach Verlängerung mit 1:0 nieder - Ferran Torres wurde mit seinem Treffer in der 106. Minute zum Matchwinner. Die Argentinier um Superstar Lionel Messi verzeichneten bis in die Schlussminuten keinen einzigen Torschuss, fielen vor allem durch ruppiges Spiel auf. Enzo Fernandez wurde in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit nach einem heftigen Foul zum zweiten Mal verwarnt und vom Platz gestellt.„Das hat für mich mit Fußball nichts zu tun“, resümierte Lothar Matthäus bei „Bild“ zum Spiel der Südamerikaner. „Sie wollten ein 0:0 über die Zeit retten und ins Elfmeterschießen gehen. Es war für mich ein langweiliges Endspiel.“Dass es nach dem Schlusspfiff auch noch zu einem Handgemenge rund um Argentiniens Leandro Paredes kam, der schon während der Partie nah dran war am Platzverweis, enttäuschte 1990-Weltmeister Matthäus. „Man hat gesehen, dass die Argentinier schlechte Verlierer sind. Ich als großer Fan von Argentinien war nicht nur sportlich enttäuscht, sondern vor allem über ihr Verhalten.“Den deutschen Rekord-Nationalspieler erinnerte der Auftritt an jenen von Argentinien im WM-Finale 1990, als die Auswahl um Superstar Diego Maradona gegen Deutschland ebenfalls wenig für das Spiel tat und am Ende sogar zwei Platzverweise kassierte. Auch damals in Rom unterlagen die Südamerikaner 0:1.Der frühere England-Stürmer Wayne Rooney meinte, derartige Szenen nach der Partie seien „peinlich“. Paredes sei eigentlich besser als dort zu sehen.Auch ZDF-Experte und 2014-Weltmeister Christoph Kramer sagte: „Das darf nicht passieren.“ Er kritisierte grundsätzlich den Auftritt der Argentinier: „Heute und auch schon während des Turniers haben sie den Bogen ein bisschen überspannt.“ In puncto Vorbildfunktion betonte Kramer: „Das WM-Finale gucken unheimlich viele Jugendlich und Kinder. Jeder, der unter 18 ist: Bitte an Argentinien kein Vorbild nehmen!“ (dpa)Nach dem Gewinn der WM-Bronzemedaille hat Englands Kapitän Harry Kane seinen viel kritisierten Trainer Thomas Tuchel in Schutz genommen. „Es ist sein erstes großes Turnier“, sagte der Stürmerstar des FC Bayern: „Er muss das verarbeiten und wird eine Menge lernen.“Tuchel sei ein „fantastischer Trainer“ betonte Kane: „Die Begeisterung, die er hat, die Emotion, die er mitbringt, die taktische Erfahrung, die er besitzt – das bedeutet nicht, dass man es jedes Mal perfekt macht. Wir wollen es an den großen Tagen richtig machen, und das erwartet er auch von sich selbst.“Die Kritik am Trainer fing schon vor dem Turnier bei der Kaderzusammenstellung an, Kane jedoch lobte diese. Es sei „die beste England-Gruppe“, von der er je „Teil gewesen ist, was den Zusammenhalt angeht“, sagte er.Tuchel wehrte sich stets gegen seine Kritiker, auch nach dem Halbfinal-Aus gegen Argentinien hatte er betont, weitermachen zu wollen: „Es gibt noch so viel, was wir verbessern können“, sagte der 52-Jährige, dessen Vertrag bis nach der Heim-EM 2028 läuft: „Ich bin mehr als glücklich, das zu verantworten. Ich liebe die Arbeit mit diesem Team an jedem Tag.“Auch Kane blickte positiv auf die EURO: „Wir wissen, dass in den nächsten zwei Jahren, bis wir wieder in so einer Situation sind, immer ein Fragezeichen über uns stehen wird. Das müssen wir als Motivation nutzen.“Bei den jüngsten beiden Europameisterschaften stand England im Endspiel und verpasste einen Triumph nur knapp. Unter Tuchel erreichten die Three Lions mit Platz drei das beste WM-Ergebnis seit dem ersten und einzigen Titel 1966. (sid)Die Finalniederlage der Argentinier gegen Spanien bei der Fußball-WM in Nordamerika hat den kanadischen Rapstar Drake um 1,5 Millionen Dollar erleichtert. Der 39-Jährige hatte vor dem Endspiel am Sonntag, das die Iberer mit 1:0 nach Verlängerung gewannen, die hohe Summe auf einen Sieg von Lionel Messi und Co. in regulärer Spielzeit gesetzt. Die Quote von 3,45 für einen Erfolg der Südamerikaner reizte ihn offenbar.Drake, der Edelfan der Basketballer Toronto Raptors ist, wettet immer wieder hohe Summen auf Sportereignisse – mit überschaubarem Erfolg. Fans sprechen daher schon vom „Drake-Fluch“, sobald der Musiker seinen nächsten teuren Tipp in den Sozialen Medien veröffentlicht.Auch 2022 hatte Drake laut Medienberichten auf Argentinien gesetzt - und damals eine Million verloren. Auch damals galt seine Wette nur für die reguläre Spielzeit. Messi und Co. setzten sich aber erst im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Frankreich durch. (dpa)Argentiniens Routinier Nicolas Otamendi sorgte nach der Pleite im WM-Finale gegen Spanien mit Heul-Vorwürfen für Aufsehen. Der 38 Jahre alte Weltmeister von 2022, auch auf dem Feld für eine durchaus härtere Gangart bekannt, baute sich vor Spaniens Kapitän Rodri auf, der seinem alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester City nach dem 1:0 nach Verlängerung nur die Hand reichen wollte. „Die ganze Woche hast du geheult. Du und (Aymeric) Laporte, ihr beide“, giftete Otamendi: „So etwas macht man nicht, du hast bei den Schiedsrichtern gejammert, mein Freund.“ Rodri, der zum besten Spieler der WM gekürt wurde, reagierte mit weit aufgerissenen Augen auf die Vorwürfe auf dem Rasen im Finalstadion von East Rutherford. Er hatte in der Pressekonferenz vor der Partie gesagt, dass er davon ausgehe, dass Argentinien fair spielen würde. Wenn es aber hitzig würde, müssten sie das ignorieren. „In den letzten Spielen haben wir Dinge gesehen, die uns wirklich überrascht haben“, hatte Laporte betont: „Vor allem bei Argentinien, einer Mannschaft, die mit ihren Zweikämpfen viele kleine Botschaften sendet.“ Otamendi konnte das nach seinem letzten Länderspiel für Argentinien mit diesem Auftritt nicht entkräften. (dpa)Nach Argentiniens WM-Finalniederlage gegen Spanien ist es in Buenos Aires zu Zusammenstößen zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Tausende Menschen versammelten sich Medienberichten zufolge nach dem 0:1 der argentinischen Nationalmannschaft rund um den Obelisken, das Wahrzeichen der Metropole.Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte. Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. Etwa 15 Menschen seien festgenommen worden, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten. (dpa)Ein 13-Jähriger ist nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag im Westen Spaniens bei einer Feier zum WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft ums Leben gekommen. „Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt“, teilte die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo am Montag mit. Medienberichten zufolge starb der Jugendliche beim Einsturz eines Brunnens, auf den mehrere Menschen geklettert waren. (afp)Mehr ladenTickarooLive Blog Software