Fähre sinkt vor Guyana: 27 Tote und mehr als 80 VermissteDie Ursache der Tragödie ist derzeit noch unbekannt. Der Kapitän des Bootes wurde positiv auf Cannabis getestet.21.07.2026, 08.05 Uhr2 LeseminutenIn Guyana ist eine Fähre mit Dutzenden Menschen an Bord gekentert, 69 Personen konnten gerettet werden.IMAGO/Guyana Prime Minister's Office / Handout / Imago(dpa)/ boh. In der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) ist eine Fähre vor der Küste des südamerikanischen Landes Guyana verunglückt. Sie war im Atlantik zwischen der Hauptstadt Georgetown und der abgelegenen Gemeinde Port Kaituma unterwegs.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.27 Personen wurden bislang tot geborgen. Rund 83 weitere werden vermisst, wie Ministerpräsident Mark Phillips mitteilte. Bisher wurden 69 Überlebende gerettet. Die Suche nach den Vermissten mit Booten, Flugzeugen und Tauchern vor der Atlantikküste dauert an. Insgesamt waren rund 180 Menschen an Bord gewesen.Positiv auf Cannabis getestetDie Unglücksursache ist bisher unbekannt. Der Kapitän, der lebend gerettet worden war, wurde laut Behörden positiv auf Cannabis getestet. «Ich versichere der Nation, dass es eine umfassende, gründliche und unabhängige Untersuchung dieser Tragödie geben wird», sagte Präsident Irfaan Ali in einer Fernsehansprache.Das Boot hatte Medienberichten mitten in der Nacht einen Notruf abgegeben, nachdem es rund acht Stunden seiner 24-stündigen Fahrt hinter sich hatte. Ein Überlebender sagte dem Nachrichtenportal News Source, er habe ein lautes Geräusch gehört und gesehen, wie Wasser in das Boot geströmt sei. Die Fähre habe sich danach geneigt und zu sinken begonnen. Nach Angaben der Regierung wurde das Boot bei dem Such- und Rettungseinsatz rund 15 Kilometer vor der Küste auf dem Meeresboden gefunden.Passend zum Artikel
Fähre sinkt vor Guyana: Katastrophe mit 27 Toten und über 80 Vermissten
Der Kapitän des Bootes wurde positiv auf Cannabis getestet.










