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Britische Regierung: Britischer Premier beruft Kabinett und telefoniert mit Trump Der neue Premierminister des Vereinigten Königreichs, Andy Burnham, stellt die Weichen für die Zukunft. Das Kabinett sieht anders aus als erwartet.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham bei seiner Ankunft an der 10 Downing Street in London. Foto: IMAGO/i ImagesWenige Stunden nach seiner Ernennung hat der britische Premierminister Andy Burnham das Kabinett neu geordnet. Der 56-Jährige, der am Vormittag von König Charles III. mit der Regierungsbildung beauftragt worden war, machte überraschend unter anderem den früheren Verteidigungsminister John Healey zum Finanzminister. Healey hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Keir Starmer verlassen.Etliche Vertraute von Starmer spielen unter dem neuen Regierungschef künftig keine große Rolle mehr, darunter der frühere Vize-Regierungschef und Justizminister David Lammy und die bisherige Finanzministerin Rachel Reeves. „Ich wäre stolz gewesen, weiterhin im Kabinett zu dienen. Aber ein neuer Premierminister hat das Recht, sein eigenes Team zusammenzustellen“, sagte Lammy der Nachrichtenagentur PA zufolge.Telefonat mit Trump, Einladung von MerzEine der ersten offiziellen Amtshandlungen des neuen Premiers war ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump. Unter Starmer war das Verhältnis der Downing Street zum Weißen Haus merklich abgekühlt, was vor allem aber an Trump lag. Der Premierminister habe die Hoffnung geäußert, „dem Präsidenten bei einem künftigen Besuch zeigen zu können, was Manchester zu bieten hat“, teilte ein Sprecher mit Blick auf Burnhams vorheriges Amt als Bürgermeister von Greater Manchester mit. Trump war zuletzt im September 2025 von König Charles III. zum Staatsbesuch empfangen worden.Großbritannien Burnham erbt die Macht in London – und drei Krisen zugleich Andy Burnham ist neuer britischer Premierminister. Jetzt muss er seine Partei und die Wirtschaft in den Griff bekommen. Und die Rechtspopulisten schlagen. von Julian HeißlerBei der Darlegung seiner Vision als Premierminister des Vereinigten Königreichs habe Burnham erklärt, „dass sein Schwerpunkt auf der Reindustrialisierung des gesamten Landes liegen werde“, hieß es in der Mitteilung der Downing Street.Außerdem habe Burnham sein Engagement für Verteidigung und Sicherheit bekräftigt. Die Gewährleistung der Sicherheit des Vereinigten Königreichs und seiner Verbündeten habe oberste Priorität auf seiner politischen Agenda, wurde Trump demnach gesagt.Auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefonierte Burnham. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Burnham am Mittag gratuliert. „Das Vereinigte Königreich und Deutschland sind einander enge Verbündete und Partner“, schrieb Merz. „Gerade in diesen Zeiten beweist sich unsere tiefe Verbundenheit. Sehr gern möchte ich mich mit Ihnen zu den vor uns liegenden Herausforderungen austauschen und lade Sie daher gern zu einem baldigen Besuch nach Berlin ein.“ dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick