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Nach der Ukraine-Recovery-Conference in Danzig stellt sich eine unbequeme Frage: Wird die Ukraine nur wieder aufgebaut – oder entsteht dabei ein Land, in dem Menschen ihre Zukunft selbst mitgestalten können?
In Danzig ging es um Unterstützung, Investitionen, Energie, Infrastruktur und Sicherheit. All das ist notwendig. Die Ukraine braucht Geld, Material, Schutz und verlässliche Partner. Wer Kraftwerke, Straßen, Schulen oder Krankenhäuser wieder aufbauen muss, kann sich keine Debatte leisten, die an der Realität vorbeigeht.
Und doch wäre es ein Fehler, Wiederaufbau nur als technische Aufgabe zu betrachten. Es geht nicht nur darum, was wieder steht. Es geht darum, wem der Wiederaufbau gehört. Wer entscheidet? Wer verdient daran? Wer bleibt abhängig? Oder, wer erlebt: Ich bin nicht nur Opfer dieses Krieges. Ich bin auch Teil der Zukunft meines Landes.
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