PfadnavigationHomeRegionalesHamburgPolizeieinsatzBlumenkübel und Schusswaffe – wie ein Nachbarschaftsstreit eskalierteStand: 16:54 UhrLesedauer: 2 MinutenEin Einsatzfahrzeug der Polizei in NiedersachsenQuelle: Hauke-Christian Dittrich/dpaEin Zoff unter Kindern eskaliert in Stade zu einem Familienstreit mit fliegenden Blumenkübeln und einer gezückten Schusswaffe. Die Polizei sucht die Waffe, stellt aber Cannabis sicher. Ermittler prüfen nun Bedrohung und Körperverletzung.Blumenkübel fliegen, wenig später droht ein Vater mit einer Schusswaffe: Ein Streit zwischen zwei Familien ist im niedersächsischen Bützfleth, einem Ortsteil von Stade, westlich von Hamburg, völlig eskaliert. Neben der Polizei aus Stade rückten auch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei des Landes Niedersachsen an. Ein Mann musste im Anschluss verletzt im Krankenhaus behandelt werden. Seine Frau wurde ebenfalls leicht verletzt, wollte aber nicht in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte.Auslöser für die gewaltsame Auseinandersetzung waren am Sonntagabend Streitereien zwischen den Kindern der beiden Familien. Worum es dabei ging, ist laut Polizei noch unklar. Im Laufe des Streits griff eine Familie zu Blumenkübeln und bewarf damit die anderen Eltern aus dem Mehrfamilienhaus heraus, einer der Beteiligten schlug einem Kontrahenten der Gegenseite ins Gesicht.Lesen Sie auchSchließlich soll die Situation völlig außer Kontrolle geraten sein: Eine bislang noch unbekannte Person soll einem der Väter eine Schusswaffe in die Hand gedrückt haben, der damit die andere Familie bedroht haben soll. Der Lauf der Waffe soll dabei nach unten gezeigt haben, dann soll der Mann zurück ins Haus gegangen sein. „Wir klären noch, wer zu welcher Waffe gegriffen hat“, sagte ein Polizeisprecher. Nach Informationen der „BILD“-Zeitung wurde die Waffe bisher nicht gefunden, obwohl die Einsatzkräfte die Wohnung der einen Familie unmittelbar nach der Streitigkeit durchsucht haben. Stattdessen stellten die Polizisten dabei aber mehrere Cannabispflanzen sicher.Lesen Sie auchEs sind Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und Verstoß gegen das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizeiinspektion zu melden.lno/juve