Wegen Blockaden kamen Evangelikale zu spät zu einer Demo gegen Abtreibungen. Sie zeigten die Aktivist*innen an, das Verfahren wurde eingestellt.
Konnten einige Abtreibungsgegner*innen nicht sehen: Plakate von Gegendemonstrant*innen beim „Marsch für das Leben“
Manuel Genolet/dpa
Die Bremer Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen mehrere feministische Aktivist*innen eingestellt. Diese hatten im September einen Bus von christlichen Fundamentalist*innen auf seinem Weg zu einer Anti-Abtreibungsdemo blockiert. Die Fundamentalist*innen hatten die Aktivist*innen wegen Nötigung, Bedrohung, Beleidigung und Volksverhetzung angezeigt.
Am 20. September 2025 demonstrierten rund 2.000 Menschen in Berlin gegen die körperliche Selbstbestimmung. Auf dem sogenannten „Marsch fürs Leben“ gehen jedes Jahr christliche Fundamentalist*innen gemeinsam mit weiteren antifeministischen Akteur*innen aus konservativen, rechtsklerikalen und teils extrem rechten Milieus aus ganz Deutschland auf die Straße, um gegen Schwangerschaftsabbrüche und Sterbehilfe zu protestieren.







