Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung des Technologieparks Adlershof im September 2025 haben die Behörden vier Tatverdächtige ermittelt, die derzeit vor Gericht gegen die Auswertung beschlagnahmter elektronischer Geräte vorgehen. Das erklärte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin gegenüber der dpa und bestätigte damit einen Bericht der Welt am Sonntag (WamS) vom Wochenende.
Großrazzia im März
Im Fall des Sabotageakts auf die Stromversorgung rund um den Technologiepark Adlershof im September 2025 hätten die Behörden vier mutmaßliche Beteiligte im Visier, die der linksextremen Szene zugerechnet würden, heißt es in dem Bericht. Bei einer Großrazzia im März seien bei der Gruppe Mobiltelefone und hochentwickelte elektronische Geräte sichergestellt worden. Diese hätten dazu gedient, Kameras, Wanzen und Mikrofone aufzuspüren. Alles deute auf ein hochkonspiratives Vorgehen hin.
Die Verdächtigen haben nun Rechtsmittel gegen die Durchsuchungsbeschlüsse und die Beschlagnahmungen eingelegt. Eine Entscheidung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft stehe noch aus, sagte deren Sprecher. Sollte der Widerspruch Erfolg haben, müssten die Geräte wieder ausgehändigt und könnten gegebenenfalls nicht als Beweismittel verwendet werden.







