PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEin PS zum WandernExoskelett im Testlauf Stand: 11:36 UhrLesedauer: 7 MinutenBeim Top-Modell Hypershell X Ultra S sitzen 22 Sensoren im System, die Gangart, Gelände und Gelenkwinkel in Echtzeit erfassenQuelle: HypershellEin Hüftgurt mit Motor soll Bergtouren, Wandern mit Gepäck, Radeln oder Dauerlaufen erleichtern: Mit seinem Exoskelett verspricht Hersteller Hypershell weniger Anstrengung auf langen Strecken, vielen Höhenmetern oder im Sprint. Ein Praxistest zeigt, für wen sich die Investition lohnt – und wo die Grenzen liegen. SP-X/Unterammergau. Der Wasserfall donnert gleich drei Meter neben dem Pfad hinab in die Tiefe. Steil bergauf geht´s schon auf den ersten Metern durch die Schleifmühlklamm bei Unterammergau. Die acht Kilo im Rucksack sind gut festgezurrt, damit kein schwankendes Eigenleben Tina auf den nächsten 800 Höhenmetern ins Straucheln bringt. „Mit 59 läuft es sich ja auch nicht mehr so super geschmeidig wie mit 19“, stellt die Testerin nüchtern fest. Aber heute übernimmt ja ein elektronischer Sherpa einen Teil der Arbeit.
Das Helferlein macht nur durch ein leichtes Surren auf Hüfthöhe dezent auf sich aufmerksam, im Getöse des rauschenden Wassers kaum zu hören. Die Zauberkräfte dahinter spürt die Bergsportlerin allerdings schon auf den ersten Metern Richtung Gipfel. Erstes Urteil: „Ein Hammer.“ Denn Tina unterstützt ein Exoskelett beim Aufstieg.






