So geht es also zu Ende. Gianni Infantino hängt ihm eine Silbermedaille um den Hals, Donald Trump schüttelt ihm die Hand, und Messi kommen die Tränen. Vermutlich liegt das in diesem Moment weder an Infantino noch an Trump, sondern eher an der Farbe der Medaille. Vielleicht weint Lionel Messi aber auch über diesen denkbar uninspirierten Schlussakt seiner sechsten Fußball-Weltmeisterschaft. In seinem – nach menschlichem Ermessen – letzten WM-Spiel hat Messi gegen Spanien nur ein einziges Mal aufs Tor geschossen, ungefährlich. Es war einer von insgesamt nur zwei argentinischen Versuchen in 120 Minuten.