Der Großbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist laut dem Umweltministerium in Schwerin gelöscht. Damit ende der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD).
Eine dauerhafte Entwarnung könne aufgrund der besonderen Bedingungen im munitionsbelasteten Gelände jedoch noch nicht gegeben werden. Das Brandgebiet werde daher weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen.Am Vormittag will Backhaus vor Ort über weitere Schritte informieren. Auch der Leiter des Müritz-Nationalparks, Ulf Zimmermann, sowie der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Müller (CDU), seien laut Ministerium dabei.
Der Brand war vor einer Woche gemeldet worden. Hunderte Einsatzkräfte, teils aus anderen Bundesländern, hatten seitdem an der Eindämmung gearbeitet. Da dort Munition aus dem Zweiten Weltkrieg lagert, konnten die Feuerwehrleute nur aus der Distanz löschen. Während des Brandes kam es immer wieder zu Explosionen auf dem Gelände.










