Der erste Flug von Donald Trump mit seiner neuen »Air Force One« liegt erst wenige Wochen zurück. Nun kündigte der US-Präsident an, dass der von Katar geschenkte Jumbojet schon bald für einige Zeit ausfallen soll. Hintergrund seien Nachrüstungen an der Maschine. Zuvor waren Zweifel an den Sicherheitsfunktionen des Fliegers aufgekommen.
Trump hatte den umgebauten Großraumjet vom Typ Boeing 747 im vergangenen Jahr als Geschenk angenommen. Der Rüstungsdienstleister L3Harris Technologies hatte den Jet in einem beschleunigten Programm zur Präsidentenmaschine umgerüstet und in den von Trump gewünschten Farben Rot, Weiß, Dunkelblau und Gold lackiert.Was fehlt dem Geschenk aus Katar?Am 1. Juli absolvierte er dann den ersten Flug an Bord der neuen Präsidentenmaschine. Nach dem Nato-Gipfel Anfang Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara war Trump auf seinem Flug von der Türkei nach Großbritannien vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit Iran überraschend auf eine ältere »Air Force One«‑Maschine umgestiegen.
Den Einsatz des älteren Flugzeugs auf dem Weg nach London bezeichnete er als Schritt »der alten Zeiten wegen«. Nach Informationen der »New York Times« ging es jedoch nicht um Nostalgie, sondern um Sicherheitsbedenken. Die neue Maschine verfügt offenbar bisher nicht über die gleichen Vorrichtungen zur Raketenabwehr wie alte Modelle.Bei seiner Rückkehr von der Reise zum Finale der Fifa‑Club‑WM in New Jersey wurde Trump nun am Sonntag gefragt, ob dem frisch umgebauten Flugzeug Fähigkeiten zur Raketenabwehr fehlten. »Es hat viele Fähigkeiten«, sagte er. »Aber soweit ich weiß, werden sie es in etwa einem Monat oder so wegschicken, damit es komplett aufgerüstet wird. Das wird ungefähr einen Monat dauern.« Die US-Luftwaffe ließ eine Anfrage nach einer Stellungnahme zunächst unbeantwortet.
















