Ein in Deutschland bisher weitgehend unbekannter Mann aus Nordwestengland hat an diesem Montag einen wichtigen Termin: Am Vormittag soll Andy Burnham von König Charles III. zum neuen Premierminister von Großbritannien, also zum Nachfolger von Keir Starmer ernannt werden.Damit ist Großbritannien mit der Personalsuche schon ein gutes Stück weiter als die Unionsfraktion im Bundestag. Die steht nach der Demission von Jens Spahn am Samstag ohne Fraktionschef da. Mein Berliner Kollege Robert Roßmann hat die drei Tage vor seinem Rücktritt rekonstruiert.Interessant ist, wie Bundeskanzler Friedrich Merz in dieser Angelegenheit agiert hat, der die Empörung in seiner Partei laut eigener Aussage „zumindest nicht in diesem Umfang“ vorhergesehen hatte. Im Sommerinterview mit dem ZDF am Sonntagabend sagte er, dass die Aufregung um Spahn „wahrscheinlich auch was mit seiner Person“ zu tun gehabt habe – Mitgefühl klingt anders. Henrike Roßbach, die Leiterin des Berliner Büros der SZ, findet es jedenfalls richtig, dass Merz das Kapitel Spahn nun so gründlich abgewickelt hat.War sonst noch was? Spanien ist Fußballweltmeister. Verdient, analysiert mein Kollege Javier Cáceres. Der Sieger einer Mammut-WM, die am Sonntagabend mit dem 104. Spiel endete. Zum Finale gab sich auch US-Präsident Trump die Ehre, der bis dahin kein einziges Spiel dieser WM besucht hatte, die die USA ja mit ausgerichtet haben. Den unterhaltsamen Liveticker von Martin Schneider und Felix Haselsteiner können Sie hier nachlesen.Fußball-WM 2026WM-Finale: Spanien ist Weltmeister, der Fußball gewinnt. Ein WM-Finale, in dem nur ein Team den Ball will: Spanien braucht bis zur Verlängerung, um Argentinien verdient mit 1:0 zu schlagen. Lionel Messi ist bei seinem letzten WM-Auftritt kaum zu sehen. Zum ArtikelWM-Finale: „Es ist der Wahnsinn, was wir erreicht haben“Pressestimmen zum Finale: „Argentiniens Destruktivismus wird bestraft“US-Präsident: Trump will mit aufs SiegerfotoFußball-Bundestrainer: Klopp findet Einigung mit Red Bull. Der Trainer berichtet von einer „großzügigen Regelung“ mit seinem Arbeitgeber. Der Wechsel zum DFB bahnt sich an. Auch Per Mertesacker bestätigt Gespräche mit dem Verband. Zum ArtikelWas heute wichtig istFraktionsspitze berät am Montag weiter über Spahn-Nachfolge. Die CDU-Spitze berät heute über das weitere Vorgehen nach dem Rücktritt von Fraktionschef Jens Spahn am Wochenende. Neben dem Präsidium tagt auch der Vorstand der Bundestagsfraktion. Nach einem Termin für eine Schalte der gesamten Fraktion werde derzeit gesucht, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Traditionell schlagen die Vorsitzenden von CDU und CSU gemeinsam einen Fraktionschef vor. Zum Liveblog zur BundespolitikRekonstruktion: Wie Jens Spahns Karriere innerhalb weniger Tage implodierteLeihmutterschaft: Warum ein deutsches Paar für ein Kind in die Ukraine willJüngste Angriffe auf Iran laut Trump „zu Ehren“ getöteter US-Soldaten. US-Präsident Donald Trump hat gesagt, die jüngsten Angriffe auf Iran seien eine Reaktion auf die getöteten US-Soldaten gewesen. „Wir haben sie heute Nacht wieder sehr hart getroffen“, sagte Trump. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden seien zwei Öltanker in der Straße von Hormus durch Sprengungen manövrierunfähig. Zu möglichen Opfern gab es zunächst keine Angaben. Zum Liveblog zum Krieg in NahostZivile Infrastruktur und die Straße von Hormus: USA und Iran attackieren einander jede NachtBenjamin Netanjahu: Dieser Krieg könnte seine Karriere beendenNach Machtwechsel: Ungarns Staatspräsident stimmt seiner Absetzung zu. Nach tagelangem Zögern macht Ungarns Staatspräsident Tamás Sulyok den Weg für eine Verfassungsnovelle frei – damit ist er abgesetzt, teilte Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar mit. Sulyok kritisierte die Novelle. Unter anderem wird durch die Änderung die Amtszeit von Abgeordneten ab 2030 auf maximal zwölf Jahre begrenzt. Zum ArtikelUngarn nach dem Regierungswechsel: „Ein ganzes Land wurde aus 200 Metern an die Oberfläche gerissen“Altersvorsorge: Wer peppt unsere Renten an der Börse auf? Bundesbank und Staatsfonds Kenfo ringen darum, wer die Milliarden für die Kapitalrente anlegen darf. Klar ist: Der Bund muss das Vermögen besser investieren. Denn seine bisherige Bilanz ist schwach. Das beeindruckende Vorbild: Schweden. Der Anlageerfolg entscheidet bei der Kapitalrente darüber, wie hoch die Rente für Millionen Ruheständler ausfällt. Zum ArtikelLohn: In Deutschland wurde 2025 deutlich mehr verdientWeitere wichtige ThemenVor den Landtagswahlen: Wahlkampfauftakt Sachsen-Anhalt: In der AfD brodelt es – es geht auch um Parteichefin WeidelBernau am Chiemsee: Mann bewirft Ministerpräsident Söder mit TomateDie Fachbriefings von SZ Dossier – mit SZ Pro-AboDossier Digitalwende: Wie Russland seinen Cyberkrieg ausweitet. Moskau hat seine Cyberoperationen gegen Europa nach Einschätzung von John Hultquist deutlich ausgeweitet. Im Interview mit SZ Dossier erläutert der Chefanalyst der Sicherheitsforschungseinheit von Google, weshalb kritische Infrastruktur und Deutschland besonders im Fokus russischer Nachrichtendienste stehen. Auch wichtig: Die Verzögerung beim Energieeffizienzregister soll an technischen Problemen liegen. Zum BriefingDossier Geoökonomie: Südkoreas Atom-U-Boote verändern die Sicherheitsarchitektur in Asien. 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News am Morgen - Nachrichten vom 20. Juli 2026
Andy Burnham soll neuer britischer Premierminister werden. Union sucht Nachfolger für Jens Spahn. Spanien gewinnt WM-Finale gegen Argentinien.













