Darauf hinweisen, dass es einen besseren Weg gibt, das wollen sie schon: Panda Bear und Sonic Boom veröffentlichen ihr neues Album „A? of When“.
Dynamisches Duo: Panda Bear und Sonic Boom
Ian Witchell
„Im Kirchenchor war ich nicht“, sagt Noah Lennox, der US-Künstler, den alle unter seinem Alias Panda Bear kennen, beim Q&A nach der Listeningsession zum Album „A? of WHEN“ in Berlin. Entstanden ist die Musik in neuerlicher Zusammenarbeit von Panda Bear mit dem englischen Künstler Sonic Boom (Pete Kember). „Aber im Schulchor. Wir haben alle möglichen Lieder gesungen, sie aber vorher für Chor umarrangiert. Dabei habe ich ein Gefühl dafür entwickelt, wie Gesangsarrangements funktionieren.“ Das hat der in Baltimore, Maryland, aufgewachsene Lennox bereits als Teil der US-Band Animal Collective und mit seinen Soloalben bewiesen.
Auf „A? of WHEN“ sind es auch die Gesänge, die mit sakralem Glow und Call-and-Response-hafter Vielschichtigkeit sofort aufhorchen lassen. Mal rufen die blue-eyed-Duettgesänge der Everly Brothers dazwischen, auch die Gesangharmonien der Beach Boys blitzen auf. „Revive him“ marschiert mit Steeldrums über einen Jahrmarkt und das Karussell wird von den späten Beatles angeschoben. Auch sonst zitiert das Duo völlig vom Schmerz befreit.








