Stand: 19.07.2026 10:24 Uhr

Rund 300 Einsatzkräfte bekämpfen weiter den Brand im Müritz-Nationalpark. Heute kommt Unterstützung aus Niedersachsen - mit speziellen Waldbrandtanklöschfahrzeugen. Die Einwohnerinnen und Einwohner des evakuierten Dorfes Granzin sind vorerst zurück in ihren Häusern.

Der Waldbrand beschäftigt seit Montag Feuerwehr, THW, Bundeswehr und zahlreiche weitere Einsatzkräfte und breitet sich nach Behördenangaben noch immer weiter aus. Er erstreckt sich mittlerweile auf rund 390 Hektar und wird weiter aktiv bekämpft, teilte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am Samstag mit. Der Wind hat inzwischen deutlich aufgefrischt und weht stark aus West - das kann die Löscharbeiten erschweren. Auf der munitionsbelasteten Fläche ist das Feuer nach Angaben des Einsatzleiters inzwischen gelöscht, in anderen Bereichen brennt der Wald aber weiter. Durch die sogenannten Wasserriegel soll ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden.

Hoffnung auf Regen

Es zeichnet sich allerdings eine erste Entspannung ab, denn ab 16 Uhr wird Regen erwartet. Trotzdem ist noch nicht absehbar, wann das Feuer gelöscht sein könnte. Wie ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sagte, sei eine genaue Einschätzung der Lage derzeit nicht möglich. Das Feuer habe sich aber über Nacht so wörtlich lediglich "geringfügig" ausgebreitet. Aufgrund von Wind können die Überwachungs-Drohnen der Feuerwehr nicht aufsteigen. Die beiden Bundeswehrhubschrauber werden heute nicht bei der Brandbekämpfung eingesetzt.