Gemessen an den Zahlen ist Mark Forster einer der größten Popmusiker der Landes. Kein Tag vergeht, ohne dass Lieder des Pop-Künstlers im Radio gespielt werden. 2,2 Millionen monatliche Hörer auf Spotify, mehrere Songs des Sängers wurden über 100 Millionen Mal gestreamt. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – geriet Forster im letzten Jahr ein wenig ins Fadenkreuz der Gen Z.
Zahllose Memes kursierten über den Erfolgssänger, die ihn als bilderbuchhafte, naive deutsche Kartoffel karikierten.
Über die Musik und die typisch poppigen, „gefühlvollen“ Texte wurde sich lustig gemacht. Doch Forster konnte das Image des spießbürgerlichen Doppelhaushälften-Deutschen abschütteln. In YouTube-Formaten reagierte Forster mit Humor auf die Memes und drehte ironische TikToks mit Influencern. Mehr und mehr gewann der tatsächlich sehr sympathisch scheinende Forster die Beliebtheit der jüngeren Generation, der Song „Zeitmaschine“ wurde zu einem viralen TikTok-Sund.
Konzert
Flammenwerfer und Stromausfall: So war das Mark-Forster-Konzert in Berlin






