Am Freitag verlieren Hunderte ihr Zuhause durch Norwegens schlimmsten Brand der Neuzeit. Warum sich das Feuer so verheerend ausbreiten konnte.
Mindestens einhundert Häuser zerstört: Am Freitag verlieren Hunderte ihr Zuhause durch Norwegens schlimmsten Brand der Neuzeit
Thomas Fure/ REUTERS
Am Tag danach piept es aus Brandruinen in Krokstadelva: Rauchmelder, deren Warnsignal niemand mehr braucht. Reporter der Zeitung Dagbladet beschreiben eine apokalyptische Szenerie, man würde so etwas vielleicht im fernen Los Angeles vermuten. Aber es ist tatsächlich in Norwegen passiert: Wo gestern noch Hunderte Menschen lebten, ist heute alles verkohlt. Mindestens einhundert Häuser und Wohnungen wurden am Freitag bei dem Feuer in der ostnorwegischen Kommune Drammen vollkommen zerstört.
Angefangen hatte es mit einem Brand in einem der Reihenhäuser der am Hang gelegenen Siedlung – Holzhäuser, wie in Norwegen üblich. Binnen kürzester Zeit sprangen die Flammen auf Nachbargebäude über und breiteten sich von da aus immer weiter aus, schließlich auch in den nahegelegenen Wald.










