Startseite

Politik

International

Iran-Krieg: Libanons Präsident reist für Trump-Treffen nach Washington Live-Blog Streit über weitere US-Tankflugzeuge in Israel offenbar abgewendet +++ Iran: US-Kampfflugzeuge bei Angriff in Jordanien zerstört +++ Kuwait meldet Angriff auf Elektrizitätswerk +++ Der Newsblog.

Der libanesische Präsident Joseph Aoun: Ein Termin für das Treffen mit Trump wurde in der Mitteilung nicht genannt. Foto: dpaStreit über weitere US-Tankflugzeuge in Israel offenbar abgewendetDer Streit über die Stationierung weiterer US-Tankflugzeuge auf dem israelischen Großflughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist Berichten zufolge beigelegt. Israelischen Medien meldeten unter Berufung auf die Armee, dass die zusätzlichen US-Flugzeuge nicht auf dem internationalen Flughafen, sondern auf Stützpunkten der israelischen Luftwaffe stationiert werden sollen.Zuvor hatten bereits in Israel stationierte US-Tankflugzeuge für Engpässe auf dem Flughafen Ben Gurion gesorgt. Nach Angaben der „Jerusalem Post“ kann der Flughafen nur noch ein Drittel seiner Kapazität für den zivilen Flugverkehr nutzen. Die israelische Flughafenbehörde hatte deshalb gewarnt, dass im Fall weiterer Stationierungen bis zu 50.000 Flugtickets in der Hauptreisezeit im Sommer storniert werden könnten. Verkehrsministerin Miri Regev wies daraufhin die Flughafenbehörde an, keine Landungen von Tankflugzeugen über die vereinbarte Anzahl hinaus zuzulassen. Iran: US-Kampfflugzeuge bei Angriff in Jordanien zerstörtDie iranische Revolutionsgarde hat staatlichen Medien zufolge bei einem Angriff auf einen Luftwaffen-Stützpunkt in Jordanien mindestens zwei US-Kampfflugzeuge und drei weitere Flugzeuge zerstört. Der Angriff mit Raketen und Drohnen habe sich gegen den Stützpunkt Al-Asrak gerichtet, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf die Revolutionsgarde. Zudem sei ein Teil des Luftwaffen-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain ins Visier genommen worden, in dem sich US-Kampfflugzeuge befunden hätten. Dort sei auch ein Geheimdienst-Datenzentrum attackiert worden. Reuters konnte die Berichte zunächst nicht verifizieren.US-Verbündeter Kuwait meldet Angriff auf ElektrizitätswerkNach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet. Diese sei Ziel eines feindlichen Angriffs geworden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. In einem Teil der Einrichtung sei ein Feuer ausgebrochen, mehrere Generatoren seien daher vorsorglich abgeschaltet worden. Es handele sich bereits um das zweite Werk dieser Art, das binnen zwei Tagen in Kuwait attackiert worden sei. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser „außergewöhnlichen Phase“ sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus dem Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Iranische Raketen: Das Ministerium in Kuwait rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser „außergewöhnlichen Phase“ sparsam mit Strom umzugehen. AFPUS-Militär: Militärische Infrastruktur im Iran angegriffenIm eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus hat das US-Militär die siebte Nacht in Folge Infrastruktur und militärische Ziele im Iran angegriffen. Das für die Region zuständige US-Zentralkommando (Centcom) teilte mit, in der Nacht seien dabei Überwachungsanlagen, militärische Logistikinfrastruktur, unterirdische Waffenlager und maritime Kapazitäten getroffen worden. Der Iran reagierte erneut mit Angriffen auf US-Verbündete in der Region. Kuwait teilte mit, es habe iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Eine Meerwasserentsalzungsanlage sei getroffen worden und in Brand geraten. Es war das zweite Mal innerhalb von zwei Tagen, dass der Iran eine Entsalzungsanlage in dem Golfstaat ins Visier nahm. Auch am Freitag war dabei in einer anderen Anlage ein Brand ausgebrochen. Die kuwaitischen Behörden schalteten am Samstag mehrere Kraftwerksblöcke vorsorglich ab. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers in Kuwait stammen aus Entsalzungsanlagen.Libanons Präsident reist für Trump-Treffen nach WashingtonVor dem Hintergrund der jüngsten Gespräche mit Israel reist der libanesische Präsident Joseph Aoun auf Einladung von US-Präsident Donald Trump nach Washington. Aoun und seine Frau hätten Beirut am Morgen verlassen, teilte das libanesische Präsidialamt auf der Plattform X mit. Geplant sind demnach ein Gipfeltreffen im Weißen Haus sowie Beratungen mit verschiedenen US-Beamten. Als Themen nannte Aouns Büro die Lage im Libanon, Wege zur Festigung der Waffenruhe sowie die Sicherheit und Stabilität vor allem im Süden des Landes und den Rückzug Israels von libanesischem Gebiet. Ein Termin für das Treffen mit Trump wurde in der Mitteilung nicht genannt. Als das Treffen Anfang des Monats angekündigt wurde, war aber die Rede vom kommenden Dienstag (21. Juli). Revolutionsgarden rufen Jordanier zum Kampf gegen USA aufDie iranischen Revolutionsgarden haben die Bewohner im mehrheitlich muslimischen Jordanien zum Kampf gegen die USA aufgefordert. „Eure religiöse und menschliche Pflicht besteht darin, sie mit allen Mitteln außer Gefecht zu setzen und das heilige Land Jordanien von den Mördern unterdrückter Muslime zu säubern“, hieß es in einer von iranischen Medien verbreiteten Erklärung der mächtigen Militärorganisation.Die Revolutionsgarden reklamierten unterdessen Raketenangriffe auf einen von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt in Jordanien. Dabei sei unter anderem auf Schutzbunker für US-Kampfflugzeuge gezielt worden. Unverifizierte Videos in den sozialen Medien, die auch Militärexperten verbreiteten, zeigten mutmaßliche Einschläge iranischer ballistischer Raketen in Jordanien. Das Königreich Jordanien ist ein Verbündeter der USA. Amman unterhält Beziehungen zum Iran, betrachtet dessen Einfluss in der Region aber mit Sorge. Durch seine geografische Lage geriet das Land schon mehrfach in die Schusslinie, auch im Konflikt zwischen dem Iran und Israel.Bauernpräsident: Hormus-Blockade verursacht Dünger-KnappheitDer Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, sieht die Landwirtschaft in Deutschland durch den Iran-Krieg zusätzlich unter Druck und warnt vor neuen Risiken bei der Versorgung mit Düngemitteln. Zwar sei ein physischer Engpass bislang ausgeblieben, so der Bauernpräsident, „aber die Stickstoffpreise verharren strukturell auf hohem Niveau, und die Vorräte für die neue Saison sind gefährlich gering“. Er befürchtet zudem, dass die Preise erneut deutlich anziehen könnten, etwa wenn sich die Situation in der Golfregion weiter verschärft und dadurch auch Energie- und Gaspreise steigen.Iran: 10.000 Einwohner nach US-Angriff ohne WasserNach den US-Angriffen im Süden des Irans ist staatlichen Angaben zufolge die Trinkwasserversorgung für mindestens 10.000 Menschen unterbrochen. Hintergrund sei die Bombardierung einer Meerwasserentsalzungsanlage in der Küstenregion Dschask, berichtete der Pressedienst der Regierung unter Berufung auf die Wasserwerke der Provinz Hormusgan. Betroffen sind demnach 20 Dörfer an der Küste. Angesichts von Temperaturen weit über 40 Grad sind Attacken auf die Wasserversorgung für die Bevölkerung besonders gravierend.Datendienst: Durchfahrten durch Straße von Hormus auf DreiwochentiefNach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf der Plattform X. Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus.Huthi-Miliz warnt Saudi-Arabien vor „Belagerung“Die mit dem Iran verbündete jemenitische Huthi-Miliz hat das benachbarte Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ gewarnt. Man sei bereit, das Prinzip „Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen“ anzuwenden, zitierte die jemenitische Nachrichtenagentur Saba den Verteidigungsminister der Miliz, Mohammed al-Atafi. Er bezog sich damit offenbar auf einen Luftangriff zu Wochenbeginn auf den Flughafen der Hauptstadt Sanaa, für den die Miliz Saudi-Arabien verantwortlich gemacht hatte.Wenig später hatte das Verteidigungsministerium der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, die Angriffe für sich reklamiert. Damit sollte die Landung eines iranischen Flugzeugs auf jemenitischem Boden verhindert werden, hieß es. Die Huthi kündigten Vergeltung an. Saudi-Arabien fing daraufhin nach eigenen Angaben einen Raketenangriff ab. Am Donnerstag drohte der Anführer der Miliz, Abdel Malik al-Huthi, Saudi-Arabien mit Angriffen unter anderem auf Ölanlagen und Flughäfen.USA beenden siebte Angriffsnacht gegen Iran - Explosionen in ChorramabadDas US-Militär hat in der siebten Nacht in Folge eine Angriffswelle gegen Ziele im Iran beendet. Im Visier standen Einrichtungen der Militärlogistik und weitere Anlagen, teilt das US-Regionalkommando Centcom mit. Die Behauptung der iranischen Revolutionsgarden, zwei Öltanker seien auf Minen gelaufen und explodiert, sei falsch, erklärt das Kommando weiter. Mehr als 50.000 US-Soldaten seien in der Region stationiert und blieben „wachsam, schlagkräftig und einsatzbereit“. Unterdessen berichten iranische Medien von Explosionen in der Stadt Chorramabad.Wadephul warnt vor Wiederbewaffnung der Hamas und lehnt Israel-Sanktionen abAußenminister Johann Wadephul (CDU) hat auf Fortschritte im stockenden Gaza-Friedensprozess gedrängt und vor einer erneuten Aufrüstung der islamistischen Hamas gewarnt. „Israel muss mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen lassen und Teilverantwortung für Gebiete unter israelischer Kontrolle an die Palästinenser übergeben“, sagte Wadephul dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) laut Vorabbericht. Zugleich müsse die Hamas wie zugesagt entwaffnet werden. „Tatsächlich passiert gerade eher das Gegenteil, sie bewaffnet sich wieder“, erklärte der Minister. Staaten mit Einfluss auf die Organisation müssten daher mehr Druck ausüben, um ihr das Handwerk zu legen.Iran nimmt US-Stützpunkte in Kuwait und Jordanien ins VisierDas iranische Militär nimmt nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens US-Militäreinrichtungen in Kuwait und Jordanien ins Visier. In Bahrain ertönen unterdessen Sirenen, wie das Innenministerium in Manama mitteilt.Kuwait meldet Beschuss – Alarm auch in BahrainDie Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn erneuter US-Angriffe im Iran wieder unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf der Plattform X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten in der Nacht die Sirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, hieß es. Die beiden Golfstaaten wie auch andere mit den USA verbündete Länder der Region werden nach US-Angriffen gegen den Iran immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe. Das US-Militär unterhält dort eigene Militärstützpunkte. Iran: Revolutionsgarden halten vier Tanker in Straße von Hormus aufDie iranischen Revolutionsgarden halten nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus auf. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilen die Garden mit.Straße von Hormus: Zwei Öltanker nach Explosionen in Brand geratenNach Explosionen geraten zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden.USA und Iran melden weitere gegenseitige Angriffe in GolfregionDie USA und der Iran melden weitere gegenseitige Angriffe auf Ziele in der Golfregion. Das US-Zentralkommando teilt mit, das US-Militär habe den Iran erneut angegriffen. Das iranische Staatsfernsehen berichtet von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Die iranischen Revolutionsgarden erklären der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gibt das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben.Iranische Revolutionsgarde greift thailändisches Schiff anDie iranische Revolutionsgarde greift einem iranischen Agenturbericht zufolge ein unter thailändischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus an. Das Schiff habe Warnungen ignoriert und versucht, die Meerenge ohne Erlaubnis zu passieren, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine informierte Quelle.Berichte: Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffenEin Handelsschiff ist Berichten zufolge vor der Küste des Jemen angegriffen worden. Wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte, sollen unautorisierte Personen an Bord gegangen sein, während das Schiff den Golf von Aden in östlicher Richtung durchquerte. Der Vorfall soll sich demnach 65 Seemeilen südlich der jemenitischen Stadt Al-Mukalla abgespielt haben. Er werde von Behörden untersucht, hieß es in der Mitteilung. Schiffe wurden zur Vorsicht aufgerufen. Die jemenitische Küstenwache teilte später mit, dass es sich um einen Angriff einer Gruppe somalischer Piraten auf einen Öltanker gehandelt habe. Es laufen demnach Überwachungs- und Einsatzmaßnahmen am Ort des Vorfalls, während Marineeinheiten, darunter ein Schiff der jemenitischen Küstenwache, sich dem Tanker nähern. Man führe auch Aufklärungsflüge durch, um den Status des Schiffes zu überwachen. Dieses bewege sich ersten Berichten zufolge langsam in südöstlicher Richtung nach Somalia, hieß es weiter.Einen weiteren Angriff auf ein Handelsschiff meldete die UKMTO im Arabischen Meer, etwa 100 Seemeilen östlich von der Küste des Omans. Der Tanker sei Berichten zufolge von den andauernden militärischen Aktivitäten betroffen, so die Mitteilung.Acht Tote bei israelischem Angriff auf Trauergemeinde in Gaza gemeldetBei einem israelischen Luftangriff auf eine Trauergemeinde in Nuseirat im zentralen Gazastreifen sind palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge mindestens acht Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Die Trauernden nahmen den Angaben zufolge an der Beerdigung einer Person teil, die bei einem früheren Angriff am selben Tag getötet wurde. Die radikal-islamische Hamas verurteilt den Angriff als „brutales Massaker“. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor. Die Gesamtzahl der an diesem Tag getöteten Palästinenser steigt damit auf mindestens zwölf. Trotz einer im Oktober vereinbarten Waffenruhe kommt es fast täglich zu israelischen Angriffen.US-Militär: Haben iranischen Überwachungsturm zerstörtDas US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. „Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der am Donnerstag erfolgte Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Der Iran hatte nach US-Angriffen in der Nacht Opfer und Schäden an Infrastruktur in verschiedenen Regionen im Süden des Landes gemeldet. Iranische Medien berichteten zudem unter anderem auch über einen Angriff auf einen Überwachungsturm für die Seefahrt.Iran meldet Angriffe auf US-Verbündete - Damaskus dementiertInfolge neuer Angriffswellen der USA haben die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben eine ganze Reihe von Vergeltungsschlägen auf dem Gebiet von US-Verbündeten in der Region durchgeführt. So sollen ein Kommandozentrum von US-Spezialkräften in Syrien sowie in Jordanien stationierte US-Flugzeuge angegriffen worden sein, teilte die iranische Eliteeinheit mit.Aus syrischen Militärkreisen hieß es jedoch, es habe keine Angriffe auf eine frühere von den USA genutzte Militärbasis gegeben. US-Soldaten seien zudem nicht mehr dort, sondern auf der anderen Seite der nahegelegenen Grenze zu Jordanien stationiert. Jordanischen Militärkreisen zufolge wurden drei iranische Raketen in jordanischem Luftraum abgeschossen.Neun Tote bei iranischem Angriff auf irakische KurdenregionBei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff im Irak sind nach kurdischen Angaben neun Menschen getötet worden. Wie ein Mitglied der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala der dpa mitteilte, wurde deren Hauptquartier nahe der Stadt Sulaimanija in der autonomen irakischen Provinz Kurdistan von sechs ballistischen Raketen getroffen. Dabei seien neun Mitglieder der Gruppe getötet worden. Zudem seien mehrere Feuer ausgebrochen. Es werde befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steige. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Vorfall.Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben.Britisches Militär: Tanker in der Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist nach Angaben des britischen Militärs erneut ein Tanker angegriffen worden. Der Tanker sei am frühen Freitagmorgen auf einer Route nahe der Küste des Omans unterwegs gewesen, als er von einem Geschoss getroffen worden sei, teilte die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) mit. Das Schiff habe an der Backbordseite leichte Schäden erlitten.Die gesamte Besatzung sei unverletzt, Umweltschäden seien nicht entstanden, hieß es. Das Schiff habe seine Fahrt fortgesetzt. Zu dem aktuellen Vorfall äußerte sich der Iran zunächst nicht. In der Vergangenheit hatte Teheran wiederholt Tanker in der Region angegriffen.Elektrizitätswerk in Kuwait schwer beschädigtBei einem mutmaßlich iranischen Angriff auf die Energieinfrastruktur in Kuwait sind Behördenangaben zufolge schwere Schäden angerichtet worden. Demnach wurden eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung getroffen, wie das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energie in dem Golfstaat mitteilte. Dabei sei eine große Zahl von Stromerzeugungseinheiten beschädigt worden. Ein Feuer sei rasch unter Kontrolle gebracht wordenDie Menschen in Kuwait wurden aufgerufen, ihren Stromverbrauch zu reduzieren. Technische Crews arbeiteten rund um die Uhr daran, die Stabilität des Netzes zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums weiter. Die Iranischen Revolutionsgarden hatten Angriffe auf Kuwait bestätigt. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt