Die Verbraucherzentralen monieren zur Hauptreisezeit in diesem Sommer weiterhin unübersichtliche Regeln und Preise fürs Handgepäck beim Fliegen. Die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, sagte der Nachrichtenagentur dpa: »Flugreisende sollten ihr Handgepäck vor Reiseantritt genau nachmessen und mit den Höchstmaßen der Fluggesellschaft abgleichen. Das nervt, wird sonst aber leider schnell teuer.« Sie forderte: »Es braucht dringend Klarheit, was Airlines kostenlos transportieren müssen.«
Hintergrund ist, dass für kleinere Gepäckstücke, die Passagiere in die Kabine mitnehmen können, schon beim Ticketbuchen oft unterschiedliche Vorgaben und Preismodelle je nach Abmessungen, Gewicht und Anzahl gelten. »Laut EU-Recht müssen Fluggesellschaften angemessenes Handgepäck kostenlos transportieren«, sagte Pop. Jede Airline lege diese Regel aber anders aus.Verbraucherzentrale klagte gegen mehrere Fluggesellschaften»Oft ist nur ein Minigepäckstück zugelassen. In vielen Fällen müssen Reisende draufzahlen«, kritisierte Pop. »An den Flughäfen ärgern sich die Leute über Chaos am Gepäckschalter und über die Kostenfallen, die dort lauern können.« Um Klarheit zu erreichen, was kostenlos transportiert werden muss, habe die Verbraucherzentrale Klagen gegen mehrere Fluggesellschaften gestartet.







