Im Juni knackten die Temperaturen in Deutschland Rekorde. Eine große Mehrheit sieht einen Zusammenhang mit der globalen Erwärmung, doch viele auch nicht.
Die Wissenschaft weltweit ist sich einig, dass ein Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und Extremwettereignissen besteht
Thomas Warnack/dpa
dpa | Zwei Drittel der Menschen in einer YouGov-Umfrage sehen die jüngsten Rekordtemperaturen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung. Aber nur knapp die Hälfte der Befragten nehmen an, dass Deutschland mit der eigenen Klimaschutzpolitik etwas dagegen ausrichten kann. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.
Die Hitzewelle ab Mitte Juni mit Rekordtemperaturen hat nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 5.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Die Frage, ob solche Hitzephasen mit dem Klimawandel zu tun haben, bejahten bundesweit 66 Prozent der 2.230 Befragten. 24 Prozent sind der Ansicht, das habe nichts mit dem Klimawandel zu tun. 10 Prozent sagten, sie wüssten es nicht.






