FilterICE fährt bei Hanau in SchafsherdeOffenbach/Hanau. Ein ICE ist auf der Strecke zwischen Offenbach und Hanau mit einer wohl ausgerissenen Schafsherde zusammengestoßen. Bei dem Unfall am Morgen seien 10 bis 15 Schafe getötet worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. In dem Zug saßen demnach um die 120 Fahrgäste, von denen niemand verletzt wurde. Der Zugfahrer musste notbremsen. Die Strecke musste für gut zwei Stunden gesperrt werden. Der Fernverkehr und der Regionalverkehr wurden umgeleitet, es kam zu Ausfällen. Laut RMV war auch die S-Bahn-Linie S9 von der Sperrung betroffen. Mittlerweile sei die Strecke wieder freigegeben.Wie genau die Herde auf die Gleise gelangt war, muss nach Angaben der Bundespolizei noch geklärt werden. Der Schäfer sei bereits am Bahnhof in Hanau angekommen. Dort werde nun auch der ICE gereinigt, der nach dem Unfall in den Bahnhof gezogen wurde. (cfr./dpa) Queerfeindliche Angriffe in FrankfurtFrankfurt. Bei einem queerfeindlichen Angriff in Frankfurt ist ein Mann verletzt worden. Der 62-Jährige wurde nachts in der Innenstadt mit einer Glasflasche geschlagen, wie die Polizei mitteilt. Der unbekannte Täter hatte demnach bereits zuvor im Bereich eines Kiosks eine Glasflasche auf den Boden geworfen und ging auf den Geschädigten los, als dieser sich nach dem Grund erkundigte. Der Täter nannte die sexuelle Orientierung seines Opfers, das den Angaben zufolge Hand in Hand mit seinem Partner unterwegs war - und schlug mit einer weiteren Flasche zu. Der 62-Jährige wurde im Gesicht verletzt, der Täter floh. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.Auch auf den Eingangsbereich einer queeren Szenebar wurden in der Nacht aus einer Gruppe heraus Glasflaschen geworfen, wie die Polizei mitteilt. Es wurde niemand verletzt, doch es entstand Schaden an einer Glasscheibe in der Nähe. Die Polizei konnte einen flüchtenden 21-Jährigen fassen, der sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten müsse.Am Samstag wird in Frankfurt der Christopher Street Day (CSD) gefeiert, heute soll eine große, bunte Parade durch die Innenstadt ziehen. Erwartet werden mehr als 10.000 Teilnehmer, die sich für ihre vollständige rechtliche Anerkennung sowie gesellschaftliche Akzeptanz einsetzen wollen. Am Römer soll die Regenbogenflagge gehisst werden. (dpa)Zwei Feuerwehrleute bei Einsatz verletztGroß-Rohrheim. Zwei Feuerwehrleute sind bei einem Einsatz im südhessischen Groß-Rohrheim (Kreis Bergstraße) leicht verletzt worden. Sie atmeten Rauchgase ein, wie die Polizei mitteilt. Das Feuer war am Freitagabend kurz vor Mitternacht gemeldet worden, es brannte im Keller eines Wohnhauses im Bereich einer Waschmaschine.Die Feuerwehr konnte den Brand den Angaben zufolge schnell löschen. Einer der Verletzten konnte nach einer Untersuchung vor Ort entlassen werden, der andere musste im Krankenhaus versorgt werden. Zur Höhe des entstandenen Schadens könnten aktuell keine Angaben gemacht werden, teilt die Polizei mit. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauerten an. (dpa)A4 bei Bad Hersfeld wird wegen Bauarbeiten gesperrt Bad Hersfeld. Wegen Bauarbeiten wird die Autobahn 4 bei Bad Hersfeld am nächsten Wochenende (24.-26. Juli) von Freitagabend bis Sonntagmorgen voll gesperrt. Betroffen seien beide Fahrtrichtungen, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Von Freitagabend, 23 Uhr, bis Sonntagmorgen, 5 Uhr, kann die Straße nicht befahren werden. Der Verkehr wird umgeleitet. Der Grund für die Sperrung ist der Einhub von neun, jeweils über 36 Meter langen und 85 Tonnen schweren Fertigteilen. Dieser erfolgt im Zuge der Erneuerung der A4. Für den Einhub werden zwei Autokrane benötigt. (dpa)Nidderau: Wohl Millionenschaden durch entgleisten GüterzugNachdem am Bahnhof Nidderau im Main-Kinzig-Kreis zwei Waggons eines Güterzugs entgleist sind, laufen die Reparaturarbeiten. Die Bahnstrecke zwischen Friedberg und Hanau ist daher weiter gesperrt. Es müssten umfangreiche Schäden beseitigt werden, sagte eine Bahn-Sprecherin. Wie lange die Arbeiten noch dauern, ist offen.Nach Schätzung eines Notfallmanagers der Deutschen Bahn, der am Nachmittag vor Ort war, dürfte bei dem Vorfall ein Millionenschaden entstanden sein. Die Ursache für den Unfall sei noch unklar. Ein Notfallzug mit Kran der Deutschen Bahn war an der Unfallstelle im Einsatz, mehrere Bahn-Mitarbeiter arbeiteten an den Waggons. Der Autozug hatte am Donnerstag die beiden entgleisten Waggons auf einer Strecke von etwa 450 Metern mitgeschleift. Dies hatte nach Angaben der Bundespolizei zu Beschädigungen im Gleisbett geführt. Auch ein Bahnsteig im Bahnhof Nidderau wurde beschädigt. Die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls laufen. (dpa)Hofheim: E-Scooter-Wurf aus Hochhaus – Passant knapp verfehltAm Donnerstagabend haben Unbekannte einen gestohlenen E-Scooter aus einem Hochhaus an der Bremer Straße in Hofheim auf die Straße geworfen. Wie die Polizei berichtet, lief ein Mann gegen 23.30 Uhr auf der Straße als wenige Meter neben ihm der Roller aufprallte. Unbekannte hatten diesen aus bislang unbekannter Höhe vom Balkon eines angrenzenden 24 Stockwerke zählenden Mehrfamilienhauses geworfen. Verletzt wurde niemand. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der Roller im Oktober 2025 in Kronberg als gestohlen gemeldet worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. (iff.)Streik im EinzelhandelFrankfurt. Beschäftigte des Einzel- und Versandhandels wollen gegen die bundesweiten Absagen der Verhandlungen durch die Arbeitgeber protestieren und an diesem Samstag, 18. Juli, streiken. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt, sollen regionale Aktionen unter anderem in Kassel, Wiesbaden, Frankfurt und weiteren südhessischen Städten stattfinden.Mit dem Streikaufruf reagiert die Gewerkschaft darauf, dass in der vergangenen Wochen in Hessen und Baden-Württemberg keine Einigung im Tarifkonflikt der Branche des Einzel- und Versandhandels erzielt wurde und die Arbeitgeberverbände daraufhin bundesweit alle bestehenden Verhandlungstermine bis Mitte August abgesagt hatten.„Die Arbeitgeber tragen die volle Verantwortung für die Zuspitzung des Tarifkonfliktes“, sagt Marcel Schäuble, Verdi-Verhandlungsführer für den Handel in Hessen. Die Beschäftigten benötigten angesichts der hohen Lebenshaltungskosten schnell mehr Lohn und Gehalt. Verdi fordert für die Beschäftigten 250 Euro mehr und 150 Euro mehr an Auszubildendenvergütung bei einer Laufzeit von 12 Monaten.„Das uns vorliegende Angebot in Hessen bleibt weit unter der Inflation“, so Schäuble. Zudem beabsichtigten die Arbeitgeber Entgeltgruppen unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns abzuschließen. Für Hessen, wo der Einzel- und Versandhandel zuletzt 5 Prozent Umsatzzuwachs erzielt habe, nennt Schäuble das „schlichtweg skandalös“. (cp.)Drei Menschen schritten gegen Tatverdächtigen von Kelkheim einKelkheim. Drei Menschen haben den Tatverdächtigen beim mutmaßlichen Mord einer Frau in Kelkheim gestellt und nach Angaben des Bürgermeisters versucht, die Tat zu verhindern. Dabei handele es sich um einen 28 Jahre alten Deutschen aus dem Frankfurter Westen, einen 17 Jahre alten Jugendlichen aus Kelkheim mit pakistanischer Herkunft und einen 32-jährigen Afghanen, sagte Kelkheims Bürgermeister Albrecht Kündiger. Der Tatverdächtige soll mit einer Machete auf seine Frau eingestochen und eingeschlagen haben.„Den Mut, den die dort bewiesen haben, dass sie den Täter festgehalten haben, dass sie noch versucht haben, die Tat zu verhindern, was nicht zu verhindern war, das ist unglaublich“, sagte Kündiger.Zu der Tat sei es direkt vor dem Wohnhaus des Opfers in der Nähe des Marktplatzes gekommen, sagte er. „Ganz viele Menschen mussten diese Tat mit ansehen, weil es in einer Zeit geschehen ist, in der ganz viel in der Stadt los war.“ Der Bürgermeister sagte, es hätten „fast 30, möglicherweise noch mehr Augenzeugen“ die Tat mit ansehen müssen. „Das Schlimme ist und das macht uns besonders betroffen, unter diesen Augenzeugen sind auch zahlreiche Jugendliche und Kinder.“ Am Samstagabend soll demnach eine Gedenkfeier auf dem Marktplatz stattfinden. (dpa)Opfer des Absturzes nahe Bad Arolsen identifiziertBad Arolsen. Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Bad Arolsen ist das Opfer identifiziert. „Bei der beim Absturz verstorbenen Person handelt es sich vermutlich um einen 31 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg“, teilte die Polizei mit. Er habe das Flugzeug selbst gesteuert. Letzte Zweifel an der Identität soll ein DNA-Abgleich ausräumen.Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern weiterhin an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Pilot gegen 16 Uhr alleine im Landeanflug auf den nahegelegenen Flugplatz. Nach Angaben von Zeugen geriet das Flugzeug in geringer Höhe ins Trudeln, stürzte auf einem Feld zu Boden und geriet in Brand. Der 31 Jahre alte Mann starb an der Absturzstelle. Das Kleinflugzeug brannte komplett aus. (dpa)Bahnstrecke Hanau-Friedberg weiter gesperrtNidderau. Weil Waggons eines Güterzugs entgleist sind, ist die Bahnstrecke zwischen Friedberg und Hanau weiter gesperrt. Es müssten „umfangreiche Schäden“ beseitigt werden, sagte eine Bahn-Sprecherin. Wie lange die Arbeiten noch dauern, ist offen.Am Donnerstag hatte ein Autozug die beiden entgleisten Waggons auf einer Strecke von etwa 450 Metern mitgeschleift. Dies habe zu Beschädigungen im Gleisbett geführt, sagte die Bundespolizei. Auch ein Bahnsteig im Bahnhof Nidderau wurde beschädigt. Die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls laufen. (dpaIElektroauto brennt in Wiesbaden: Feuerwehr rettet FamilieWiesbaden. Wegen eines brennenden Elektroautos musste die Feuerwehr eine Familie mit einer Drehleiter aus einem Dachgeschoss retten. Die Rettungskräfte wurden in der Nacht zum Freitag zu einem Brand an einem Mehrfamilienhaus im Wiesbadener Stadtteil Naurod gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, stand ein Elektrofahrzeug unmittelbar neben dem Hauseingang in Brand, wie die Feuerwehr berichtete. „Beherzte Anwohner hatten die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit Hilfe einer Handwerkerleiter aus ihrer Wohnung in Sicherheit gebracht“, schildert die Feuerwehr das Geschehen. „Die Bewohner der Dachgeschosswohnung machten sich an einem Fenster bemerkbar und konnten das Gebäude aufgrund des Brandes nicht verlassen.» Mit einer Drehleiter brachte die Berufsfeuerwehr unter Atemschutz die Familie aus der Dachgeschosswohnung ins Freie. Der Brand selbst konnte innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. (dpa)Kräftige Gewitter über Hessen erwartetOffenbach. Auf Hessen kommt am Freitag unbeständiges Wetter mit teils kräftigen Gewittern zu. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht bereits am Vormittag ein zunehmendes Gewitterrisiko. Im Tagesverlauf sind verbreitet Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Temperaturen erreichen maximal Werte zwischen 25 und 28 Grad, in den Hochlagen etwa 23 Grad. In der Nacht zum Samstag ziehen die Schauer und Gewitter nach Südosten ab. Der Samstag verläuft laut den Experten vom DWD deutlich ruhiger. Bei heiterem bis wolkigem Himmel bleibt es meist trocken, lediglich im Bergland sind einzelne Schauer oder kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 27 Grad.Am Sonntag bleibt es in Hessen überwiegend trocken. Während sich im Nordosten bei starker Bewölkung einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln können, zeigt sich andernorts ein Wechsel aus Wolken und Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 Grad im Bergland und bis zu 25 Grad im Rhein-Main-Gebiet. (dpa)Feldbrand nahe Lautertal: 100.000 Euro SchadenLautertal. Bei einem Brand in Lautertal sind eine Rundballenpresse sowie rund vier Hektar Stroh zerstört worden. Wie die Polizei mitteilte, beläuft sich der Schaden auf etwa 100.000 Euro. Der Brand war am Donnerstagabend gemeldet worden. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Herbstein, Lautertal und Lauterbach brachten das Feuer unter Kontrolle. Während des Einsatzes war die Landesstraße 3163 zwischen Dirlammen und Meiches zeitweise voll gesperrt. Zur Brandursache machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)Frankfurt: Feuerwehr löscht WaldbrandAn der Frankfurter Stadtgrenze zu Mörfelden-Walldorf hat am Donnerstagabend ein Stück Wald gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilt ist das offene Feuer gelöscht. Da es auch in der unteren Bodenschicht brenne, müsse der Waldboden "aufwändig" geöffnet werden. Die Berufsfeuerwehr wird durch die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden-Walldorf unterstützt.Bad Arolsen: Kleinflugzeug abgestürzt – ein ToterBei einem Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe des Flugplatzes Mengeringhausen ist am Donnerstagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, geriet das Flugzeug nach dem Absturz in Brand. Zu den Umständen ermittelten nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei. Zur Person des Toten könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden. (mthe.)Mehr ladenTickarooLive Blog Software