Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington. Die Sicht etwa auf die Skyline in New York war erheblich beeinträchtigt, zudem lag ein Brandgeruch in der Luft.Trump warf Kanada vor, seine Wälder und darin befindliches Gestrüpp nicht richtig zu pflegen, wodurch die Brände erst möglich würden. Ihm zufolge werden die USA »unnötigerweise mit dreckiger, verschmutzter und ungesunder Luft belastet, deren Qualität gefährlich und völlig inakzeptabel ist!« Wissenschaftliche Erkenntnisse führen Waldbrände in Nordamerika jedoch primär auf den Klimawandel zurück.Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, hatte zuvor mitgeteilt, statt herumzuquasseln und sich zu beschweren, sollten Politiker lieber Hilfe schicken. »Denn genau das haben wir auch für unsere amerikanischen Freunde getan.«
Meteorologen rechnen mit Besserung bis SonntagBis Sonntag rechnen Meteorologen mit einer deutlichen Entspannung der Situation – also pünktlich zum WM-Finale in New York. Zunächst könnten noch einige Rauchschwaden durchziehen, hieß es vom nationalen Wetterdienst. Für Samstag und die Nacht zum Sonntag sei dann aber eine Kaltfront mit Gewitter, viel Regen und sinkenden Temperaturen absehbar. Auch die Luftqualität solle sich wieder deutlich bessern.










