Hertha BSC bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen. Der Hauptstadtklub gewann am Freitagabend sein viertes Testspiel in Folge und setzte sich zum Auftakt des Trainingslagers in Kitzbühel mit 3:2 (1:2) gegen den österreichischen Erstligisten WSG Tirol durch. Es war ein weiterer Fingerzeig dafür, dass die junge Mannschaft von Trainer Stefan Leitl auf einem guten Weg ist. Für Gesprächsstoff sorgte allerdings schon vor dem Anpfiff ein vermeintliches Transfer-Indiz um Innenverteidiger Linus Gechter.

Gechter fehlte auf Reiseliste und die Fans spekulierten

Am frühen Freitagnachmittag hatte Hertha den Reisekader für das Trainingslager veröffentlicht. Auf der Liste fehlte ausgerechnet Gechter. In sozialen Netzwerken und Fanforen wurden daraufhin schnell Spekulationen laut, der 21-Jährige könne vor einem Abschied stehen. Schließlich gilt der Innenverteidiger seit Wochen als interessanter Kandidat für mehrere Bundesligisten.Die Aufregung stellte sich jedoch als unbegründet heraus. Gechter war weder aussortiert noch zurückgeblieben. Vielmehr handelte es sich um einen Fehler bei der Veröffentlichung des Kaders. Auch Offensivspieler Jon Thorsteinsson war zunächst nicht aufgeführt worden. Hertha korrigierte das Versehen zügig.Dass Gechter weiterhin eine wichtige Rolle in den Planungen spielt, wurde am Abend umso deutlicher. Der Abwehrspieler führte die Mannschaft gegen Tirol sogar als Kapitän auf das Feld. Ein Signal des Trainerteams und der Vereinsführung, die auf den Berliner Eigengewächs setzen und ihm zusätzliche Verantwortung übertragen wollen.