Mit dem Meer ist es wie mit allen Dingen im Leben, die man liebt: Man fährt hin, ohne genau zu wissen, warum eigentlich. Wobei es natürlich tausend Gründe gibt, wenn man darüber nachdenkt. Wegen der Weißweinabende an der Amalfiküste. Wegen des meditativen Rauschens der Wellen am französischen Atlantik oder wegen dieses ersten Blicks auf das türkisfarbene Wasser vor meiner Lieblingsinsel Koh Tao in Thailand. Dabei ist das, was das Meer in mir und uns auslöst, schwerer zu greifen als diese ganze oberflächliche Herrlichkeit. Die Schönheit des Meers ist deeper. Es verlangt nichts. Es ist einfach da. Riesig, gleichgültig, wunderschön.