Nach den Erfolgsmeldungen des Vorstands sind die Aktionäre dran. In der Vergangenheit zofften sich die Vertreter von Andreas Heeschen, dem früheren Hauptaktionär, mit den Anwälten des neuen Hauptanteilseigners der Compagnie de Développement de l'Eau (CDE). Hinter der CDE steht der französische Milliardär Nicolas Walewski. Diesmal meldet sich jemand, der wohl die CDE vertritt, und fragt ein bisschen nach der Dividende. Später kommt ein "Herr Heeschen" zu Wort, vielleicht der Vater von Andreas Heeschen, der den niedrigen Aktienkurs moniert. Das ist es dann auch von Seiten der Großaktionäre.

Ihren großen Auftritt haben die VertreterInnen der kritischen Aktionäre. Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle bei der NGO "Ohne Rüstung Leben", erkundigt sich nach der Bedeutung des US-Zivilmarkts für HK. In der Pressemitteilung der Firma zu den Jahreszahlen 2025 stehe davon "nichts". Sie erinnert daran, dass in den USA jährlich fast 15.000 Menschen durch Schusswaffen ums Leben kämen.

Koch antwortet, HK verkaufe in den USA seine Waffen zu 96 Prozent an Zivilpersonen. Am Gesamtumsatz von HK habe der US-Markt einen Anteil von 26 Prozent. 126 Millionen Dollar mache man mit zivilen Kunden, drei Millionen mit Behörden in den USA.