PfadnavigationHomePanoramaBayern„Äußerst aggressiv“ – zehnköpfige Männergruppe nach Pöbelei aus Freibad geworfenStand: 17.07.2026Lesedauer: 2 MinutenSprung vom TurmQuelle: Rolf Vennenbernd/dpaEine Gruppe junger Männer fällt in einem Freibad in Bayern negativ auf. Die Polizei muss eingreifen. „Der Hauptaggressor war ein 21-jähriger Syrer“, heißt es.Ein Ausflug ins Freibad endete für eine zehnköpfige Männergruppe am Sonntag im bayerischen Cham mit einem Rauswurf. Die Situation soll eskaliert sein, als ein Mitarbeiter sie gebeten hatte, leiser zu sein. Das berichtet die „Mittelbayerische Zeitung“.Gegen 17 Uhr betraten die Männer demnach das Freibad und fielen am Sprungturm wegen unangemessenen Verhaltens auf. Ein Sprecher der Stadt sagte gegenüber „Bild“, dass sich die Gruppe „äußerst aggressiv verhalten“ habe und ins Wasser gesprungen sei, ohne auf die anderen Badegäste Rücksicht zu nehmen.Einer von ihnen soll zudem einen Schwimmmeister angepöbelt haben. „Wer bis du? Was willst du?“, zitiert Erwin Zankl, stellvertretender Betriebsleiter der städtischen Bäder, einen von ihnen. Um eine Zwei-gegen-zehn-Situation und eine weitere Eskalation zu verhindern, wurde die Polizei gerufen.Lesen Sie auchDiese war nötig, um das geltende Hausrecht durchzusetzen. „Wir haben die Stadt bei der Durchsetzung des Hausrechts unterstützt“, zitiert die „Mittelbayerische Zeitung“ Marco Müller, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizei Cham.Dafür rückten die Beamten mit mehreren Streifenwagen an. Die Gruppe sei dann aber anstandslos gegangen, heißt es weiter. „Der Hauptaggressor war ein 21-jähriger Syrer“, sagte Müller. Laut Zankl haben die Männer ein Hausverbot erhalten. „Der Status Bademeister zählt eigentlich nicht mehr“Zankl betont, dass zwar oft ausländische Badegäste negativ auffielen, es bei deutschen Jugendlichen aber genauso passiere. Trotz großer Hitzewelle sei es bisher ruhig und angenehm gewesen. Auffällig sei jedoch, dass „der Status Bademeister eigentlich nicht mehr zählt“. Der habe sich in den vergangenen 20 Jahren verändert. Gerade bei Eltern sei man schnell „der Böse“, wenn man das Kind beispielsweise ermahne, nicht vom Beckenrand zu springen. jm
Bayern: „Äußerst aggressiv“ – zehnköpfige Männergruppe nach Pöbelei aus Freibad geworfen - WELT
Eine Gruppe junger Männer fällt in einem Freibad in Bayern negativ auf. Die Polizei muss eingreifen. „Der Hauptaggressor war ein 21-jähriger Syrer“, heißt es.






