Wer hat wen gesegnet? Ein Bild von Lionel Messi und Lamine Yamal in der Badewanne geht erneut viralDer WM-Final steht auch im Zeichen des Duells zwischen Lionel Messi und Lamine Yamal. Die beiden begegneten sich bereits vor 19 Jahren – unter ungewöhnlichen Umständen.17.07.2026, 10.32 Uhr2 LeseminutenAktualisiertDer 20-jährige Messi badet einen zukünftigen Superstar und seinen späteren Nachfolger beim FC Barcelona – Zufall?Joan Monfort / APKann Genialität durch Badewasser übertragen werden? Messi, meist als Zauberfuss gefeiert, scheint auch magische Hände zu besitzen. Zumindest glauben das viele Fans, die ein bestimmtes Foto vor dem WM-Final wieder in den Algorithmen der sozialen Netzwerke aufleben lassen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Es zeigt Messi, wie er 2007 den heutigen Finalgegner, den damals drei Monate alten Lamine Yamal, badet. In der fussballverrückten Welt, die Mythen und Aberglauben liebt, gilt das als mehr als Zufall. Messi habe seinen – für viele spirituellen – Nachfolger mit dessen Talent gesegnet, heisst es.Das kuriose Bild von 2007 entstand im Rahmen eines Wohltätigkeitsprojekts für das Kinderhilfswerk Unicef, das eine Sportzeitung ins Leben rief. Spieler des FC Barcelona posierten mit Kindern, die per Los ausgewählt wurden. Auch in Rocafonda, einem armen Viertel bei Barcelona, verloste man Plätze. Dort lebten Yamals Eltern: ein marokkanischer Einwanderer und seine Frau aus Äquatorialguinea. Sie gewannen und brachten ihren Sohn ins Stadion, wo ausgerechnet Messi für das Foto mit Yamal in der Badewanne ausgewählt wurde.Die Bilder verschwanden jahrelang in der Versenkung, bis Yamals Vater, Mounir Nasraoui, sie 2024 auf Instagram veröffentlichte. Während der Europameisterschaft in Deutschland gingen sie viral. Ein 16-Jähriger, der Spanien zum Titel führt? Das könne kein Zufall sein, meinten viele. Messi müsse seine Finger im Spiel gehabt haben.Doch Yamals Vater drehte das Narrativ um. Vielleicht habe sein Sohn den damals 20-jährigen Messi gesegnet, sagte er. Fast 20 Jahre nach dem Foto treffen die beiden nun im WM-Final aufeinander. Dort wird sich zeigen, wer den Zauberfuss besitzt. Magische Hände und Badewasser interessiert auf dem Platz niemanden mehr.Passend zum Artikel