FilterBahnstrecke Hanau-Friedberg weiter gesperrtNidderau. Weil Waggons eines Güterzugs entgleist sind, ist die Bahnstrecke zwischen Friedberg und Hanau weiter gesperrt. Es müssten „umfangreiche Schäden“ beseitigt werden, sagte eine Bahn-Sprecherin. Wie lange die Arbeiten noch dauern, ist offen.Am Donnerstag hatte ein Autozug die beiden entgleisten Waggons auf einer Strecke von etwa 450 Metern mitgeschleift. Dies habe zu Beschädigungen im Gleisbett geführt, sagte die Bundespolizei. Auch ein Bahnsteig im Bahnhof Nidderau wurde beschädigt. Die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls laufen. (dpaIOpfer des Absturzes nahe Bad Arolsen identifiziertBad Arolsen. Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Bad Arolsen ist das Opfer identifiziert. „Bei der beim Absturz verstorbenen Person handelt es sich vermutlich um einen 31 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg“, teilte die Polizei mit. Er habe das Flugzeug selbst gesteuert. Letzte Zweifel an der Identität soll ein DNA-Abgleich ausräumen.Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern weiterhin an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Pilot gegen 16 Uhr alleine im Landeanflug auf den nahegelegenen Flugplatz. Nach Angaben von Zeugen geriet das Flugzeug in geringer Höhe ins Trudeln, stürzte auf einem Feld zu Boden und geriet in Brand. Der 31 Jahre alte Mann starb an der Absturzstelle. Das Kleinflugzeug brannte komplett aus. (dpa)Elektroauto brennt in Wiesbaden: Feuerwehr rettet FamilieWiesbaden. Wegen eines brennenden Elektroautos musste die Feuerwehr eine Familie mit einer Drehleiter aus einem Dachgeschoss retten. Die Rettungskräfte wurden in der Nacht zum Freitag zu einem Brand an einem Mehrfamilienhaus im Wiesbadener Stadtteil Naurod gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, stand ein Elektrofahrzeug unmittelbar neben dem Hauseingang in Brand, wie die Feuerwehr berichtete. „Beherzte Anwohner hatten die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit Hilfe einer Handwerkerleiter aus ihrer Wohnung in Sicherheit gebracht“, schildert die Feuerwehr das Geschehen. „Die Bewohner der Dachgeschosswohnung machten sich an einem Fenster bemerkbar und konnten das Gebäude aufgrund des Brandes nicht verlassen.» Mit einer Drehleiter brachte die Berufsfeuerwehr unter Atemschutz die Familie aus der Dachgeschosswohnung ins Freie. Der Brand selbst konnte innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. (dpa)Kräftige Gewitter über Hessen erwartetOffenbach. Auf Hessen kommt am Freitag unbeständiges Wetter mit teils kräftigen Gewittern zu. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht bereits am Vormittag ein zunehmendes Gewitterrisiko. Im Tagesverlauf sind verbreitet Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Temperaturen erreichen maximal Werte zwischen 25 und 28 Grad, in den Hochlagen etwa 23 Grad. In der Nacht zum Samstag ziehen die Schauer und Gewitter nach Südosten ab. Der Samstag verläuft laut den Experten vom DWD deutlich ruhiger. Bei heiterem bis wolkigem Himmel bleibt es meist trocken, lediglich im Bergland sind einzelne Schauer oder kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 27 Grad.Am Sonntag bleibt es in Hessen überwiegend trocken. Während sich im Nordosten bei starker Bewölkung einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln können, zeigt sich andernorts ein Wechsel aus Wolken und Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 Grad im Bergland und bis zu 25 Grad im Rhein-Main-Gebiet. (dpa)Feldbrand nahe Lautertal: 100.000 Euro SchadenLautertal. Bei einem Brand in Lautertal sind eine Rundballenpresse sowie rund vier Hektar Stroh zerstört worden. Wie die Polizei mitteilte, beläuft sich der Schaden auf etwa 100.000 Euro. Der Brand war am Donnerstagabend gemeldet worden. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Herbstein, Lautertal und Lauterbach brachten das Feuer unter Kontrolle. Während des Einsatzes war die Landesstraße 3163 zwischen Dirlammen und Meiches zeitweise voll gesperrt. Zur Brandursache machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)Frankfurt: Feuerwehr löscht WaldbrandAn der Frankfurter Stadtgrenze zu Mörfelden-Walldorf hat am Donnerstagabend ein Stück Wald gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilt ist das offene Feuer gelöscht. Da es auch in der unteren Bodenschicht brenne, müsse der Waldboden "aufwändig" geöffnet werden. Die Berufsfeuerwehr wird durch die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden-Walldorf unterstützt.Bad Arolsen: Kleinflugzeug abgestürzt – ein ToterBei einem Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe des Flugplatzes Mengeringhausen ist am Donnerstagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, geriet das Flugzeug nach dem Absturz in Brand. Zu den Umständen ermittelten nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei. Zur Person des Toten könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden. (mthe.)Hochtaunuskreis: Bei Festnahme von falschen Polizisten fällt ein SchussBei der Festnahme eines mutmaßlichen Betrügers im Hochtaunuskreis hat ein Polizist am Mittwoch einen Schuss in den Boden abgegeben. Verletzt worden sei niemand, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag mit. Bei dem Einsatz wurde den Angaben zufolge jedoch ein anderer Polizist verletzt. Er habe in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden müssen.Laut Polizei hatte sich der 19 Jahre alte Beschuldigte gewehrt, als Zivilbeamte ihn sowie einen 22 Jahren alten, weiteren Beschuldigten festnehmen wollten. Den beiden Männern wird vorgeworfen, als sogenannte Abholer Teil einer Bande zu sein, die sich Senioren gegenüber als Polizeibeamte ausgeben und diese um ihr Vermögen bringen. In diesem Fall soll das potentielle Opfer ein 65 Jahre alter Mann aus Kronberg gewesen sein, der zuvor von Unbekannten kontaktiert worden sei.In einem weiteren Fall in Oberursel soll ein Einundsechzigjähriger den Betrug am Telefon bemerkt und die Polizei verständigt haben. Bei einer fingierten Abholung sei daraufhin ein 21 Jahre alter Mann festgenommen worden. Alle drei Männer sollten dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.In Kronberg wurde ein Rentner hingegen ebenfalls als Opfer eines ähnlichen Betrugs um Goldmünzen und Bargeld im Wert von mehr als 200.000 Euro gebracht. Die Polizei ermittelt, ob es einen Zusammenhang gibt. (elzo/dme.)Rewe darf Logistikzentrum in Wölfersheim weiter nicht bauenKassel/Wölfersheim. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat den neuen Beschluss der Regionalversammlung Südhessen für den Bau eines Logistikzentrums von Rewe in Wölfersheim in der nördlichen Wetterau als rechtswidrig verworfen. Demnach darf die Einzelhandelsgruppe ihren als Ersatz für das Großlager in Rosbach gedachten Neubau vorerst nicht hochziehen lassen. Die Richter ließen zwar die Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zu. Sie wiesen aber einen Ausweg: die Überarbeitung des Regionalplans für Südhessen einschließlich der Wetterau. Mit dem neuen Beschluss vom Juni wollte die Regionalversammlung den Weg für den vom Bund für Umwelt und Naturschutz angegriffenen Neubau ebnen. 2017 stimmte das Gremium erstmals für eine sogenannte Zielabweichung vom Regionalplan.Rewe will in Wölfersheim unweit der Autobahn 45 rund 30 Hektar bebauen. Die in Frage kommenden Flächen sind aber im Regionalplan für Landwirtschaft und Sport ausgewiesen, von Gewerbe dieser Größe ist dort nicht die Rede. Dem neuen Beschluss der Regionalversammlung ging eine Umweltvorprüfung des Darmstädter Regierungspräsidiums voraus. Demnach stehen keine Umweltbelange dem Großbauvorhaben entgegen. Voraussichtlich könnten erhebliche Auswirkungen auf die Natur ausgeschlossen werden. Das sieht der BUND anders, erhält die Zielabweichung für nicht vertretbar. Die Richter folgten der Sichtweise der Umweltschützer. In der mündlichen Urteilsbegründung führten sie aus, das beklagte Land habe zu Unrecht das Zielabweichungsverfahren gewählt. Eine Zielabweichung sei nur dann in Ordnung, wenn die Abweichung unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar sei und die Grundzüge der Planung nicht berührt würden. Letzteres sei vorliegend jedoch der Fall. Der Regionalplan lege fest, wo Gewerbe und Industrie angesiedelt werden dürften. Die Fläche in Wölfersheim zählt nicht dazu. Deshalb berühre der neue Beschluss pro Rewe die Grundzüge des Regionalplans.Aus Sicht des Vorsitzenden des BUND Wetterau, Werner Neumann, ist der geplante Neubau vor diesem Hintergrund hinfällig. Das Vorhaben sei tot, meinte er im Gespräch mit der F.A.Z. und sagte, das Urteil stärke gleichzeitig die Regionalplanung. BUND-Landesvorsitzender Jörg Nitsch: "Wer von den Zielen eines Regionalplans abweichen will, muss die Auswirkungen auf Umwelt und Natur sorgfältig prüfen. Damit stärkt der Hessische Verwaltungsgerichtshof die Verbindlichkeit der Regionalplanung und bestätigt, dass der Schutz von Natur und Landschaft bei Abweichungen keine Belanglosigkeit ist.“ Zustand des Ebola-Patienten in Frankfurt stabilisiert sich weiterFrankfurt. Der Zustand des an Ebola erkrankten Patienten, dessen Behandlung die Frankfurter Uniklinik am Montagmorgen übernommen hat, hat sich etwas verbessert. "Die betroffene Person weist derzeit eine Symptombesserung auf und profitiert von den unterstützenden Therapiemaßnahmen. Die Person ist weiterhin in stabilem Zustand ", heißt es in einer Mitteilung der Klinik. Der amerikanische Staatsbürger hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus, einer Ebolavirusvariante, infiziert und wies entsprechende Krankheitssymptome auf – dazu zählt insbesondere hohes Fieber. Die US-Behörden hatten darum gebeten, den Patienten in Deutschland zu behandeln, um ihm eine längere Reise in die Heimat zu ersparen.Die Sonderisolierstation der Universitätsmedizin Frankfurt ist eine von sieben derartigen Einrichtungen in Deutschland, eine andere ist an der Charité in Berlin, wo bereits im Mai ein an Ebola erkrankter Amerikaner erfolgreich behandelt worden war. (mg.) Mähdrescher bei Erntearbeiten in Brand geraten Ober-Ramstadt. Ein Mähdrescher hat bei Erntearbeiten in Ober-Ramstadt (Kreis Darmstadt-Dieburg) Feuer gefangen. Verletzt worden sei niemand, teilte das Polizeipräsidium in Darmstadt mit. Nach ersten Ermittlungen sei das Feuer am Mittwochnachmittag im Ortsteil Wembach-Hahn durch einen technischen Defekt entstanden. Zudem gerieten etwa drei Hektar Feld in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen. (dpa)Auto gerät in Kassel auf Gehweg - fünf VerletzteKassel. Ein Autofahrerin ist in Kassel mit ihrem Wagen auf einen Gehweg gefahren und hat dort vier Menschen leicht verletzt. Auch die 32-Jährige selbst habe bei dem Unfall am Mittwochnachmittag leichte Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Ihre beiden ein und drei Jahre alten Kinder im Wagen seien nicht verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte die Frau beim Anfahren aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Das Auto geriet auf den Gehweg und kollidierte dort mit geparkten E-Scootern und mehreren Verkehrsschildern. Zwei Menschen wurden durch umherfliegende Trümmerteile verletzt, zwei weitere erlitten Verletzungen, als sie dem Auto auswichen. (dpa)Unbeständiges Wetter in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen müssen sich die Menschen in Hessen auf unbeständiges Wetter einstellen: Gewitter und starke Windböen sind immer wieder möglich. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, ist es am Donnerstag noch meist sonnig und trocken. Ab dem Nachmittag sind vor allem im Süden Unwetter durch heftigen Starkregen und größeren Hagel möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 29 und 33 Grad. Am Freitag soll es dann weitgehend zuziehen und verbreitet Schauer, Gewitter, Hagel und Sturmböen geben - unwetterartig vor allem im Süden und Osten. Die Temperaturen sinken im Vergleich zum Vortag auf 25 bis 28 Grad. In der Nacht ziehen die Unwetter ab bei Tiefsttemperaturen zwischen 16 und 11 Grad. Am Samstag kommt dann die Sonne zurück, im Bergland sind noch einzelne Schauer möglich bei Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad. Auch am Sonntag bleibt es größtenteils trocken, laut Wetterexperten aber wolkig. Einzelne Gewitter und Schauern kann es im Nordosten geben. (dpa)Edersee-Atlantis taucht wieder aufWaldeck. Am Edersee tauchen bei sinkendem Wasserstand derzeit erste Teile des sogenannten Edersee-Atlantis auf. Die versunkenen Ruinen aufgegebener Dörfer locken alljährlich Tausende Besucher an, die auf Entdeckungstour gehen können.„Derzeit ist die Aseler Brücke schon draußen und kann überquert werden“, sagte eine Sprecherin der Edersee Marketing GmbH. „Langsam werden auch die Dorfstellen Alt-Bringhausen und Berich sichtbar.“ Noch unter Wasser seien die Bringhäuser Brücke und das Sperrmauermodell. Das „Edersee-Atlantis“ taucht der Sprecherin zufolge in diesem Jahr wegen des ausbleibenden Regens vergleichsweise früh auf.1913 wurden wegen des Baus der Sperrmauer am Edersee die drei im Edertal liegenden Dörfer Asel, Berich und Bringhausen überflutet, die Bewohner wurden umgesiedelt. Bei niedrigem Wasserstand des Edersees tauchen die Reste der versunkenen Dörfer wieder auf.Das Wasser des Edersees im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist seit Jahren ein Politikum. Zum einen ist es für den Tourismus und Wassersport der nordhessischen Ferienregion wichtig. Gleichzeitig dient es aber auch der Schifffahrt auf der Weser. Denn es wird zur Regulierung der Weser und des Mittellandkanals genutzt. Die Talsperre versorgt die Bundeswasserstraßen, damit sie schiffbar bleiben. Die Anlage kann mit ihrer 48 Meter hohen Staumauer rund 200 Millionen Kubikmeter Wasser stauen. Zuletzt lag der Füllstand mit rund 227 Millionen Kubikmetern bei gut 30 Prozent. (dpa)Erhöhte Wildunfallgefahr in HessenBad Nauheim. Wer mit dem Auto entlang von Wäldern, Wiesen und Feldern unterwegs ist, sollte in den kommenden Wochen aufpassen: Der Landesjagdverband warnt vor einer erhöhten Wildunfallgefahr aufgrund von aktiven Rehen. Die Paarungszeit des Rehwildes habe in einigen Landesteilen bereits begonnen, in anderen beginne sie aktuell. „Rehe überqueren in dieser Zeit deutlich häufiger Straßen und das längst nicht nur in der Morgen- und Abenddämmerung, sondern auch tagsüber“, teilte der Verband mit. Das Risiko von Wildunfällen steige vor allem auf Landstraßen entlang von Wäldern, Wiesen und Feldern deutlich. Während der Paarungszeit folgten die Rehböcke den Ricken oft mit großer Ausdauer, sagte Markus Stifter, Pressesprecher des Landesjagdverbands. „Dabei verlieren die Tiere einen Teil ihrer sonst ausgeprägten Vorsicht und überqueren Straßen häufig völlig unvermittelt.“ Deshalb sollten Autofahrer aktuell nicht nur in der Dämmerung, sondern den ganzen Tag über mit Wildwechseln rechnen. Sollte plötzlich ein Reh auf der Straße auftauchen, ist es laut Verband besser abzubremsen statt auszuweichen. „Der Zusammenstoß mit einem Reh ist oft weniger folgenschwer als ein unkontrolliertes Ausweichmanöver in den Gegenverkehr oder gegen einen Baum“, so Stifter. Im Falle eines Wildunfalls müsse man den Notruf wählen. Verletzte Wildtiere dürften demnach weder angefasst noch eigenständig verfolgt werden. Laufe das Reh nach dem Zusammenstoß davon, helfe es, die Fluchtrichtung deutlich zu markieren. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software