Das US-Wettportal Kalshi wirft einem Verantwortlichen für die Teleprompter von Donald Trump vor, mithilfe von Insiderwissen über die Reden des US-Präsidenten rund 100.000 US-Dollar bei Onlinewetten gewonnen zu haben. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf das Unternehmen, das die Anschuldigungen demnach bereits im Frühjahr gegenüber der Commodity Futures Trading Commission erhoben hat. Die Bundesbehörde ist für die Aufsicht über die Wettportale zuständig und führt demnach mit dem Mann Gespräche über die Beilegung der Vorwürfe. Die CFTC hat den Bericht demnach nicht kommentiert.
Wetten auf Trump-Reden
Laut dem Zeitungsbericht haben Kalshis interne Überwachungssysteme im Frühjahr auf die verdächtigen Wetten hingewiesen. Dabei ging es demnach um bestimmte Wörter wie Ländernamen oder Wirtschaftsbegriffe, bei denen darauf gewettet werden konnte, ob Trump sie in einer Rede benutzt. Dazu hatte der Techniker demnach Insiderwissen, weil er für die Teleprompter des US-Präsidenten zuständig war. Auf diesen Geräten läuft der Redetext mit, damit Trump fließend sprechen kann, während es für Zuschauerinnen und Zuschauer den Eindruck erweckt, als würde er frei reden. Dafür muss der Redetext aber vorab darauf geladen werden. Der Mann sei beurlaubt worden.










