SpaceX hat den geplanten nächsten Startversuch der Riesenrakete in der Nacht kurz vor Beginn abgebrochen, weil einige der Triebwerke nicht gezündet wurden. Deshalb sei automatisch ein Abbruch vollzogen worden, hat SpaceX-Chef Elon Musk kurz darauf mitgeteilt. Dabei hat er auch direkt erklärt, dass der Treibstoff wieder abgepumpt werden soll, ein weiterer Versuch könnte damit frühestens in ein paar Tagen unternommen werden. Wenig später hat er ergänzt, dass zwei der Raptor-Triebwerke als Vorsichtsmaßnahme ausgetauscht werden sollen. Damit sei es am wahrscheinlichsten, dass der nächste Versuch „früh in der kommenden Woche“ stattfinden könne.
Neue Starlink-Satelliten an Bord
Das Raumfahrtunternehmen hatte den insgesamt 13. Start seiner Riesenrakete für die Nacht von Donnerstag zu Freitag angesetzt, nachdem die US-Flugaufsicht die Untersuchung der Probleme beim vorherigen Versuch abgesegnet hatte. Der Booster soll jetzt wieder im Golf von Mexiko aufsetzen, das Raumschiff selbst kontrolliert in den Indischen Ozean stürzen. Dazwischen soll das Starship aber erstmals 20 Starlink-Satelliten der dritten Generation im All aussetzen. Weil die sich danach aber auf derselben Bahn wie das Starship befinden werden, sollen sie dann nach etwa 20 Minuten verglühen. Sechs von ihnen sind zudem mit Kameras ausgerüstet und sollen das Starship filmen – vor allem, um den Hitzeschild zu analysieren.














