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Kommentar: Hitze – der Standortnachteil, über den keiner spricht Deutschlands gesamte Infrastruktur, die Fabrikhallen und die Straßen sind für ein Klima gebaut, das nicht mehr existiert und auch niemals wieder zurückkehren wird. Das kostet Milliarden.
Isabelle Wermke 17.07.2026 - 04:05 Uhr Artikel anhörenHitze in Deutschland: Mittlerweile keine Seltenheit mehr. Foto: Julian Stratenschulte/dpaMehr als sechs Milliarden Euro Hitzekosten für die deutsche Wirtschaft. Das ist keine Prognose für 2050, sondern die Rechnung für die letzten zwei Juniwochen in diesem Jahr.Deutschland diskutiert aktuell vor allem über Bürokratieabbau und China-Zölle. Zu Recht. Währenddessen führt die Hitze uns aber live vor, was sie kostet. Ab 35 Grad nähern sich die Schäden der Milliardengrenze – pro Tag.Die Debatte um den Standort ist lückenhaft, solange sie den Hitzefaktor ausklammert, der schon heute nachweislich Milliarden kostet und jedes Jahr teurer wird.Das Muster ist bekannt: Was uns nicht um die Ohren fliegt, gilt weiterhin nicht als Krise. Eine geplatzte Lieferkette sorgt möglicherweise für Aufmerksamkeit. Ein Beschäftigter, der bei über 30 Grad in der Fabrikhalle langsamer arbeitet, nicht. Eine Beschäftigte, die bei über 35 Grad Kreislaufprobleme bekommt, auch nicht. Genau hier liegt der Denkfehler.97 Prozent der vom Forschungsinstitut Prognos berechneten Schäden entstehen nicht etwa durch kaputte Maschinen, sondern durch sinkende Produktivität. Eine stille Milliardenrechnung, verteilt über Millionen Beschäftigte. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt








