Die Trump-Regierung beschränkt die Aufenthaltszeiten für Studierende und Medienvertreter in den USA. Die Organisation Reporter ohne Grenzen äußerte sich empört und warnte vor einer Einschränkung der Pressefreiheit.
17.07.2026, 01.03 Uhr
San Diego: Beamter der Zoll- und Grenzschutzbehörde
Um angeblichen Visa-Missbrauch einzudämmen, begrenzen die USA die Aufenthaltsdauer ausländischer Studenten und Journalisten. Die Regierung von Präsident Donald Trump veröffentlichte am Donnerstag neue Regeln, nach denen Studentenvisa für Ausländer künftig auf maximal vier Jahre befristet werden. Ausländische Journalisten sollen höchstens 240 Tage in den USA bleiben dürfen, können aber Verlängerungen beantragen.
Die Trump-Regierung erklärte die alten Regeln für zu lax: »Seit Jahrzehnten werden ausländische Studierende auf unbestimmte Zeit in die USA aufgenommen«, zitierte das »Wall Street Journal« Heimatschutzminister Markwayne Mullin. Das habe es »Tausenden ermöglicht, unser Einwanderungssystem zu missbrauchen, indem sie sich dauerhaft in Studiengänge einschreiben, um eine Ausreise aus den USA zu vermeiden«.












