Dieser Pessimismus setzt einen lang anhaltenden Trend fort. Bei einer vergleichbaren Erhebung im Jahr 2000 glaubten noch 77 Prozent an gute Aufstiegschancen, 2018 waren es 65 Prozent. Nach Ausbruch der Coronapandemie sank dieser Wert erstmals unter die 50-Prozent-Marke.Wirtschaftslage treibt schlechte StimmungGetrieben wird die Stimmung vor allem von den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bezeichnen die Preise für Lebensmittel als »nicht bezahlbar«. 43 Prozent sagen, sie stünden finanziell schlechter da als zu Beginn von Trumps Amtszeit im Januar 2025; nur 17 Prozent geben an, es gehe ihnen unter Trump besser als zuvor. Für das kommende Jahr erwarten 48 Prozent eine schlechtere Wirtschaftslage.
In der Studie wurde auch die Zufriedenheit mit dem US-Präsidenten abgefragt. Trumps Zustimmungswert liegt demnach bei nur 37 Prozent, 61 Prozent sind mit seiner Amtsführung unzufrieden. Besonders schlecht bewertet wird seine Wirtschaftspolitik: Nur 33 Prozent billigen sie, 65 Prozent lehnen sie ab. Nach dem von Trump gefeierten Steuer- und Ausgabengesetz (»One Big Beautiful Bill Act«) spüren die wenigsten eine Entlastung – lediglich 19 Prozent glauben, dadurch weniger Steuern zu zahlen.








