Es war eine gewaltige Machtdemonstration, die man der internationalen Gemeinschaft in der vergangenen Woche vorführte. Die Zeremonie, die da in fünf Städten zweier Länder, des Iran und des Irak, abgehalten wurde, war von Anfang an nicht bloß eine staatliche Trauerfeier für den verstorbenen Führer der Islamischen Republik Ali Chamenei. Nach 40 Tagen erbarmungslosen Krieges mit zwei mächtigen Atomstaaten, den USA und Israel, und nach dem Waffenstillstand und der Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Trump und Peseschkian, die Staatspräsidenten zweier verfeindeter Länder, konnte die iranische Regierung schließlich beginnen mit der Totenklage und der Trauer um den iranischen Führer.
Trauerfeier im Iran: Die schwierigen Tage, die vor uns liegen
Was bleibt im Innern des Iran, wenn die staatliche Trauer vorbei ist? Der Teheraner Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan blickt auf das Land nach Chameneis Begräbnis.






