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Tim Spark Redakteur manager magazin

16.07.2026, 16.17 Uhr

Was haben Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) und Mercedes-Boss Ola Källenius (57) gemeinsam? Richtig, ihre Strategien floppen. Tuchel wechselte defensiv, nachdem seine Mannschaft gestern im Halbfinale gegen Argentinien in Führung gegangen war – die Mannschaft brach ein und verlor das Spiel. Auch Källenius vercoacht sich – sogar regelmäßig. Der Schwede wollte Mercedes schon 2030 bereit für „Electric Only“ haben, früher als die Konkurrenz. Und er wollte Mercedes zur reinen Luxusmarke machen. Beides ist gescheitert .

Gut sieben Jahre nach seinem Start als Vorstandschef steht Källenius wieder da, wo er gestartet ist – nur mit fast 600.000 verkauften Autos weniger. Die Rendite sackte im ersten Quartal 2026 auf 3,5 Prozent ab. Und der Aktienkurs, von Källenius zwischendurch fast verdoppelt, sinkt wieder in Regionen wie bei seiner Amtsübernahme. Mercedes ist ein Reparaturfall, analysiert meine Kollegin Margret Hucko in der Titelgeschichte des neuen manager magazins. Ihren Inside-Report zur Krise bei Mercedes lesen Sie hier .