In Algerien sind bei einem Brand in einem Kinderheim nach Angaben des Zivilschutzes elf Menschen ums Leben gekommen, darunter mehrere Kinder. Mehr als 20 weitere Personen hätten unterschiedliche Brandverletzungen erlitten, teilt der Sprecher des algerischen Zivilschutzes mit. Der Brand sei in einem Vorort der Hauptstadt Algier ausgebrochen.Algeriens Staatschef Abdelmadjid Tebboune brachte während seines Deutschlandbesuchs seine Anteilnahme zum Ausdruck. Unter den Todesopfern seien auch mehrere Kinder, sagte er laut der algerischen Nachrichtenagentur APS. Der algerische Ministerpräsident Sifi Ghrieb besuchte Verletzte in einer auf Brandverletzungen spezialisierten Klinik in Zeralda, einem Vorort von Algier, sowie im Mustapha-Bacha-Krankenhaus in der Hauptstadt, wie das algerische Fernsehen zeigte.

Opfer werden identifiziertDer Chef der Rechtsmedizin des Mustapha-Bacha-Krankenhauses, Rachid Belhadj, sagte dem algerischen Fernsehen, einige Leichen seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Für ihre Identifizierung würden nun DNA-Proben benötigt, das werde mehrere Tage in Anspruch nehmen.Wie Südeuropa leidet auch Algerien seit Tagen unter einer Hitzewelle, in den trockenen Bedingungen sind im Land zahlreiche Brände ausgebrochen.