Nach nicht mal 14 Sekunden stürzte Lindsey Vonn, 41, bei der Olympiaabfahrt in Cortina d’Ampezzo, fünf Monate später kämpft sie immer noch mit den Folgen ihrer Verletzungen an Knie und Unterschenkel. »Mein Knöchel ist noch immer gebrochen«, sagte Vonn dem US-Magazin »People« bei den ESPY Awards in New York. »Und es fällt mir weiterhin schwer zu gehen.« Es sei ein sehr langwieriger Prozess.

Die US-Amerikanerin ist die wohl größte Abfahrerin der Geschichte. Im Februar 2019 beendete sie ihre Karriere. Zunächst. Im April 2024 wurde ihr eine Teilprothese im rechten Knie eingesetzt. Im Dezember 2025 triumphierte sie in St. Moritz. Es war ihr 83. Weltcupsieg, sieben Jahre, acht Monate und 28 Tage nach ihrem bis dahin letzten Weltcupsieg.Auf der Jagd nach der Goldmedaille in Italien im Februar wollte sie das Comeback-Märchen so sehr, dass sie mit einem gerissenen Kreuzband an den Start ging. Das Rennen endete als Tragödie.

Vonns Sturz bei Olympia

Vonn musste nach ihrem Sturz mehrfach operiert werden, saß im Rollstuhl und war auf Krücken angewiesen. Nun sei sie dankbar, wieder stehen zu können. »Fast dreieinhalb Monate konnte ich nicht ohne Hilfe gehen«, sagte Vonn laut »People«.Vor etwas mehr als einer Woche teilte sie auf Instagram einen Video-Zusammenschnitt, der ihren Reha-Fortschritt dokumentiert: vom Rollstuhl bis zu Kniebeugen mit Gewicht. »Ich wusste, dass ich eines Tages hier ankommen würde«, schreibt Vonn unter dem Video.