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Wohnungsmarkt: Deutsche wohnen auf immer größerer Fläche – fast 50 Quadratmeter pro Kopf Deutsche verfügen über immer mehr Wohnfläche, doch der Neubau stockt. Warum der Platz wächst, der Wohnungsmangel aber bleibt.

Die Deutschen wohnen auf mehr Raum denn je. Foto: Sebastian Gollnow/dpaDer Trend zu mehr Platz in den eigenen vier Wänden hält in Deutschland an. Jedem Einwohner standen Ende 2025 rein rechnerisch 49,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 7,1 Prozent oder 3,3 Quadratmeter mehr als noch zehn Jahre zuvor.Auch die Wohnungen selbst wurden größer: Im Schnitt maßen sie zuletzt 94,0 Quadratmeter, ein Plus von 2,6 Prozent oder 2,4 Quadratmetern im Vergleich zu 2015.Insgesamt stieg der Wohnungsbestand in Deutschland bis Ende 2025 auf rund 44,0 Millionen. Das waren 196.000 oder 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich erhöhte sich der Bestand um 6,0 Prozent oder 2,5 Millionen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.Wohnungsmarkt Vermieten lohnt sich für viele Privateigentümer nicht mehr Auf dem Wohnungsmarkt braut sich neues Unheil zusammen, warnt die Wirtschaftsprüfgesellschaft PwC. Hohe Kosten und Regulierung machen Privatvermietern das Leben schwer. von Christian RamthunDa der Bestand stärker wuchs als die Bevölkerung, sank die Zahl der Personen je Wohnung leicht von knapp 2,0 im Jahr 2015 auf gut 1,9. Mehr als die Hälfte der Wohnungen (23,6 Millionen) befindet sich den Statistikern zufolge in Mehrfamilienhäusern, knapp ein Drittel (13,5 Millionen) sind Einfamilienhäuser. Weitere 5,5 Millionen entfallen auf Zweifamilienhäuser.Die Daten beruhen auf der Fortschreibung der Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung aus dem Jahr 2022. Die Kennzahlen geben jedoch keine Auskunft über die tatsächliche Verteilung des Wohnraums oder über Leerstand. „Dennoch sind beide Kennzahlen wichtig, da sie langfristige Vergleiche der Wohnraumstruktur ermöglichen“, betonten die Statistiker.In Deutschland fehlen Experten zufolge rund 1,4 Millionen Wohnungen. Besonders angespannt ist die Lage in Großstädten. Eine rasche Besserung ist nicht in Sicht. Der Immobilienverband GdW fürchtet wegen der hohen Baukosten einen Einbruch der Investitionen bei Neubauten. In diesem Jahr dürften demnach bundesweit nur noch 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Der Bedarf liege aber bei rund 320.000 Einheiten pro Jahr. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick