Auf und Ab an der Börse: Die wichtigsten Informationen zum Dax, Dow Jones, zu den Aktienkursen und den Ölpreisen
Neue Sorgen mit Blick nach Nahost haben den Dax belastet. Der deutsche Leitindex machte im späten Handel aber etwas Boden gut und verlor letztlich 0,34 Prozent auf 24.915 Punkte. Nachdem er auf den tiefsten Stand seit Ende Juni gerutscht war, stützte die kurz- bis mittelfristig wichtige 50-Tage-Linie den Dax erneut. Die zuletzt umkämpfte 25.000-Punkte-Marke bleibt in Sichtweite.
Für den MDax ging es um 0,19 Prozent auf 32.039 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,29 Prozent auf 6.283,61 Punkte.
Nach neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen Iran ließ die Führung in Teheran die Tür für weitere Verhandlungen zwar offen, beanspruchte jedoch die Kontrolle über die Straße von Hormus.Daneben belasteten auch weitere Gewinnmitnahmen bei Aktien mit Bezug zu künstlicher Intelligenz (KI). Starke Geschäftszahlen des taiwanesischen Chipherstellers TSMC waren für die Technologiewerte kein Kurstreiber. Die offiziellen Zahlen hätten die teils schon bekannten Eckdaten lediglich bestätigt, sagte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Infineon und Siemens Energy mit VerlustenAuch am deutschen Aktienmarkt gerieten Halbleiter-Aktien abermals unter Druck. Infineon sanken am Dax-Ende um 3,9 Prozent. Für MDax-Schlusslicht Aixtron ging es um 5,2 Prozent bergab. Siltronic und Jenoptik gaben 3,3 beziehungsweise 2,5 Prozent nach. Im Kleinwerte-Index SDax büßten die Aktien von LPKF 5,3 Prozent ein.Passend dazu konnte der schweizerische Technologiekonzern ABB nicht mit der Übernahme der britischen Firma Rotork punkten. Der Automatisierungsspezialist soll das Rechenzentren-Geschäft von ABB stärken. Berenberg-Analyst Richard Dawson bezeichnete den Zukauf allerdings als teuer. Hierzulande büßten die Aktien von Siemens Energy daraufhin 2,3 Prozent ein. Beim Energietechnikkonzern steht die Nachfrage rund um Rechenzentren ebenfalls im Fokus.








