KI-Rechenzentren verschlingen viel Energie und pusten Dreck in die Luft. Deshalb stoppt der US-Staat New York den Bau neuer Zentren. Es ist ein Vorbild auch für Deutschland.
New York City im Bundesstaat New York, hier überall ist der Bau großer Rechenzentren ausgesetzt
Bruce Cotler/Zuma Press/imago
W ie viel Strom, wie viel Wasser zieht ein KI-Rechenzentrum aus den Netzen? Wie viele Schadstoffe und CO2 werden dafür wieder abgegeben? Weil diese Fragen nicht leicht zu beantworten sind, hat der Bundesstaat New York am Dienstag ein Moratorium erlassen: Keine neuen „Hyperscaler“ sollen hier entstehen, also Rechenzentren mit einem Energiebedarf von über 50 Megawatt – ein Jahr lang, um die Steuerzahler:innen, die Umwelt und das Stromnetz zu schonen, wie es in einer Erklärung heißt.
Wer sich die geplanten Rechenzentren auf einer Karte anschaut, sieht ein Panorama des Booms. Zahllose neue Zentren sollen in den USA entstehen. Diese bieten reichlich Anlass für Moratorien, wenn nicht gleich für handfesten Widerstand vor Ort: Anwohner:innen leiden vielerorts unter der Abwärme, dem Lärm und den Emissionen der Dieselgeneratoren und Gasturbinen, mit denen viele der Zentren betrieben werden.






